Phase 2 kommunale Richtplanung

2019 startete der Stadtrat die Überarbeitung der kommunalen Richtplanung. In einem gut dreijährigen Prozess sollen die kommunalen Richtpläne aus dem Jahr 1986 revidiert werden.

Mit der Festsetzung des Stadtentwicklungskonzept STEK startete der Stadtrat am 20. August 2019 auch die Revision der kommunalen Richtplanung. Damit möchte der Stadtrat die Erkenntnisse aus dem STEK konkretisieren und behördenverbindlich festlegen. 

Um was geht es in der Revision der kommunalen Richtplanung? 
Der bestehende kommunale Richtplan der Stadt Uster stammt aus dem Jahr 1986 und setzt sich aus Teilrichtplänen zu den Themen Siedlung und Landschaft, Verkehr, Versorgung sowie öffentliche Bauten und Anlagen zusammen. Ergänzt werden die Teilrichtpläne durch einen integrierten Bericht, der die Planungsinhalte thematisch abhandelt. Die Richtplaninhalte waren auf die damalige Ausgangslage und den aktuellsten Wissensstand abgestützt. Die Rahmenbedingungen für die Stadtentwicklung haben sich seit damals teilweise stark geändert. Die nun laufende Revision hat zum Ziel, die bestehenden Richtplaninhalte zu überprüfen, diese allenfalls anzupassen und um die breit abgestützten Inhalte des STEK zu ergänzen. Die Stadtplanung Uster wird dabei von einem erfahrenen Raumplanungsbüro unterstützt.

Wie läuft die Revision genau ab?
Die kommunale Richtplanung wird in mehreren Schritten überarbeitet. Der erste Entwurf wurde im September 2021 dem Kanton zur ersten Vorprüfung zugestellt. Gleichzeitig fand eine stadtinterne Ämtervernehmlassung statt. In einer ersten Überarbeitung fliessen diese Erkenntnisse in die Richtplanung ein.
Es folgt voraussichtlich im Herbst 2022 eine zweite Vorprüfung durch die kantonalen Instanzen und die öffentliche Auflage. Danach sollen die Pläne allenfalls erneut angepasst und die Schlussdokumente für die Genehmigung durch den Gemeinderat und die kantonale Festsetzung erstellt werden. 

Wann liegen die revidierten Richtpläne vor? 
Die kommunalen Richtpläne werden voraussichtlich Anfang 2023 fertig überarbeitet vorliegen. Darauf folgen die politische Diskussion und die Festsetzung durch den Gemeinderat sowie die kantonale Genehmigung.

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