Mitwirkung

Mitwirkung am Stadtentwicklungskonzept STEK
Es war dem Stadtrat ein grosses Anliegen, ein breit abgestütztes Stadtentwicklungskonzept zu erarbeiten. Die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bevölkerung wurde über eine Bevölkerungsbefragung und durch die Einrichtung von sogenannten Echoräumen sichergestellt.

Bevölkerungsbefragung
Das Projekt wurde mit einer gross angelegten Befragung der Bevölkerung im April 2017 gestartet. Projektverantwortliche aus Stadtrat und Stadtverwaltung waren in verschiedenen Quartieren und Aussenwachten von Uster präsent, um der Bevölkerung den Planungsprozess zu erläutern, Fragen zu beantworten und durch einen Fragebogen zu leiten. Die Befragung wurde vor Ort und per Online-Fragebogen durchgeführt. Die Befragung zeigt unter anderem, dass die Bevölkerung die räumlichen Qualitäten der Stadt Uster schätzt. Als negativ empfindet sie das fehlende Stadtzentrum sowie die Verkehrslage. Die Befragung war mit über tausend retournierten Fragebogen ausserordentlich erfolgreich. Die Resultate der Bevölkerungsbefragung können unten bezogen werden.
Hier geht es zu den Resultaten der Bevölkerungsbefragung

Bev?lkerungsbefragung auf der Strasse
Bevölkerungsbefragung vor Ort

Echoräume Phase Stadtentwicklungskonzept
Zwei Echoräume wurden eingerichtet, in denen Inhalte der Planungen diskutiert, den Projektverantwortlichen Fragen gestellt und von diesen beantwortet und Bedürfnisse aus verschiedenen Kreisen geäussert werden konnten. Zum Echoraum 1 waren die Mitglieder der Kommission «Planung und Bau» des Gemeinderates sowie ein Vertreter der fraktionslosen Parlamentarier eingeladen. Der Echoraum 2 setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern von über 50 Interessengruppen zusammen: Quartiervereine, Organisationen aus den Bereichen Gesellschaft, Bildung, Gesundheit, Sport, Wirtschaft, Kultur, Wohnen, Planung und Umwelt. Die Auswahl dieser Gruppen wurde in einem mehrstufigen und interdisziplinären Prozess getroffen.

Für das STEK wurden in den beiden Echoräumen drei Workshops durchgeführt, um relevante Ziele, Strategien und Umsetzungsschwerpunkte für die Entwicklung von Uster zu diskutieren. Die rund sechsstündigen Workshops fanden am 23. September 2017, am 24. März 2018 und am 26. Januar 2019 statt.
Der Echoraum 1 tagte zusätzlich an 10 Abenden (5. Dezember 2017, 16. Januar 2018, 19. Und 26. Juni 2018, 3. Juli 2018, 11. Und 18. September 2018, 30. Oktober 2018, 13. Und 20. November 2018).

Echoraum-Situation
Diskussionen im Echoraum

Mitwirkung Phase 2: Revision kommunale Richtplanung
Für die Revision der kommunalen Richtplanung setzt der Stadtrat wiederum auf den Einbezug des Echoraums 1: Im Echoraum 1 haben Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtparlament Einsitz. Diese gehören der Kommission Planung und Bau an, zusätzlich ist eine fraktionslose Person dabei. Auf diese Weise ist das Ustermer Parlament, das die kommunale Richtplanung am Ende festsetzt, auch in die zweite Phase der Ortsplanungsrevision aktiv eingebunden.
Für die Erarbeitung der kommunalen Richtplanung wird auf den Echoraum 2 verzichtet. Mit dem STEK liegen zum einen die massgeblichen Inhalte für die kommunale Richtplanung vor. Diese wurden in einem intensiven Partizipationsprozess erarbeitet. Zum anderen unterliegt die kommunale Richtplanung dem im Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich (PBG ZH) geregelten Genehmigungsverfahren. Gemäss § 7 PBG ZH ist die kommunale Richtplanung vor der Festsetzung während 60 Tagen aufzulegen, und jedermann kann sich zu den Planinhalten äussern.

Mitwirkung Phase 3: Revision kommunale Nutzungsplanung
Wie die Mitwirkung in der letzten Planungsphasen erfolgen wird, ist derzeit noch offen. 

Zugehörige Objekte