Ortsplanungsrevision «Stadtraum Uster 2035»

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Unter dem Titel «Stadtraum Uster 2035» revidiert die Stadt Uster ihre Ortsplanung. Die Ortsplanung ist eine wichtige Aufgabe. Sie dient dazu, die bauliche Entwicklung von Uster unter Berücksichtigung der Anliegen von Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt für die nächsten rund 20 Jahre festzulegen – von den Verkehrsachsen, über die Wohn- und Arbeitsräume bis hin zu Erholungs- und Begegnungsarealen. Wie soll sich die Stadt Uster in den kommenden 20 Jahren baulich entwickeln? Wie kann eine stadtgerechte Mobilität sichergestellt werden? Wie sollen sich die Quartiere und Aussenwachten baulich entwickeln? Auf diese und weitere Fragen wird «Stadtraum Uster 2035» Antworten liefern.

Zum Projekt «Stadtraum Uster 2035»
Das dreistufige Projekt wurde im Dezember 2016 vom Stadtrat lanciert und die finanziellen Mittel für die ersten beiden Phasen vom Gemeinderat im Januar 2017 bewilligt. Das Projekt umfasst die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes und darauf aufbauend die Revision der kommunalen Richtplanung (Phase 2) und der Nutzungsplanung (Phase 3). Für die ersten zwei Phasen wird ein Planungskredit in der Höhe von rund 1,67 Millionen Franken beansprucht. Die Basis für die neue Ortsplanung bildet ein breit angelegter Partizipationsprozess mit der Bevölkerung.
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Zur Revision der kommunalen Richtplanung

Weshalb wurde das Projekt 2016 gestartet?
Der Zeitpunkt für die Durchführung der Ortsplanungsrevision ist ideal. Mit dem im Jahr 2015 festgesetzten kantonalen Richtplan und dem 2019 festgesetzten regionalen Richtplan sind die übergeordneten Planungsinstrumente vorbereitet. Gleichzeitig besteht auf kommunaler Ebene Handlungsdruck. Gemäss Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG) sind kommunale Nutzungspläne periodisch, spätestens aber alle 15 Jahre zu überprüfen und nötigenfalls anzupassen, wenn sich die Verhältnisse geändert haben. Die aktuelle Bau- und Zonenordnung von Uster wurde 1997 in Kraft gesetzt, sie ist somit gut 20-jährig. Das Projekt «Stadtraum Uster 2035» schafft für diese Anliegen das notwendige, breit abgestützte Fundament.

Weshalb braucht es ein Stadtentwicklungskonzept (STEK)?
Vorbereitend und wegweisend für die Überarbeitung der Richt- und Nutzungsplanung von Uster wurde ein Stadtentwicklungskonzept (STEK) erarbeitet. Es dient dazu, alle relevanten Themenbereiche und Bedürfnisse von Bevölkerung und Politik hinsichtlich der räumlichen Entwicklung von Uster auf strategischer Ebene aufeinander abzustimmen. Das STEK bildet somit die Leitplanken zur Ausarbeitung der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung.

Was beinhaltet das Stadtentwicklungskonzept (STEK)?
In der Phase STEK wurde die Ausgangslage der Stadt Uster genau untersucht. Es galt, die Siedlungs- und Landschaftsräume von Uster in ihrem historischen Kontext zu verstehen und eine Übersicht der laufenden Planungen und raumwirksame Strategien der Stadt zu gewinnen. Einbezogen wurden auch bestehende Konzepte der Stadt Uster wie beispielsweise die Strategie 2030 des Stadtrates, die Altersstrategie oder das Sportplatzkonzept. In einem intensiven partizipativen Prozess wurde das STEK während zweier Jahre erarbeitet. Resultat ist ein umfassender Bericht, welcher die strategischen Stossrichtungen der räumlichen Entwicklung von Uster bis 2035 beinhaltet. Konkret macht das STEK Aussagen zu den Themenbereichen «Stadtidentität», «Wohnen und Arbeiten», «Landschaft und Erholung», «Mobilität», «Zentrumsentwicklung» und «Innenentwicklung». Die Stossrichtungen werden in Leitsätzen und Strategien konkretisiert. Gleichzeitig beinhaltet das STEK zahlreiche Aussagen zur Stadtentwicklung, die nicht alleine durch die Planung realisiert werden können. Zur Umsetzung des skizzierten Zielbildes sind beispielsweise auch Beiträge anderer Abteilungen der Stadt Uster gefordert.
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Wo steht das Projekt aktuell? 
Das STEK wurde vom Stadtrat am 20. August 2019 eigenverbindlich festgesetzt und am 23. Oktober 2019 öffentlich kommuniziert. Gleichzeitig startete der Stadtrat die zweite Phase des Projektes, die Überarbeitung der kommunalen Richtpläne. Die Revision der kommunalen Richtplanung, welche behördenverbindlich ist, dauert voraussichtlich bis 2022.