Die Stadt Uster hat ihren Energieplan aktualisiert

4. August 2026
Der Stadtrat hat am 26. Mai 2026 den aktualisierten kommunalen Energieplan verabschiedet. Aufgrund der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen waren Anpassungen nötig geworden. Neu kann Fernwärme in einem grösseren Gebiet in der Stadt Uster genutzt werden. Der neue Energieplan wurde am 1. Juli 2026 vom kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) festgesetzt und ist nun in Kraft.

Der kommunale Energieplan ist ein wichtiges Planungsinstrument für die Stadt Uster. Er regelt, in welchen Gebieten welche Energieträger zur Wärmegewinnung genutzt werden. Der Energieplan ist eine wichtige Grundlage, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren und die Wärmeversorgung auf das Netto-Null-Ziel auszurichten. Aufgrund der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen musste der kommunale Energieplan angepasst werden. Der Stadtrat verabschiedete am 26. Mai 2026 die aktualisierte Fassung. Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) genehmigte die vorgenommenen Anpassungen und setzte am 1. Juli 2026 den neuen Energieplan fest.

Anpassungen im Energieplan

Gegenüber der vorherigen Version profitieren weitere Teile der Stadt von Fernwärme. Neu kann die Abwärme aus den Rechenzentren in Volketswil für den Wärmeverbund Nänikon genutzt werden. Ebenfalls angepasst wurde der Wärmeverbund ARA, da die Abwärme aus der Kläranlage für ein grösseres Gebiet genutzt werden kann.

Zudem wurde auch die Zonengrenze des Grundwasserschutzgebiets aufgrund kantonaler Vorgaben angepasst. Diese Zone definiert, ob in einem bestimmten Gebiet Erdwärme genutzt werden darf oder ob Luft-Wasser-Wärmepumpen eingesetzt werden müssen.

Aktueller Energieplan ist im Web-GIS abrufbar

Der aktuell gültige Energieplan ist online im Web-GIS unter https://maps.uster.ch/Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zu finden. Der Planungsbericht sowie weitere Unterlagen und Informationen finden sich unter www.uster.ch/energieplan.

Karte Energieplan