Buskonzept Uster 2035

Die VZO haben gemeinsam mit der Stadt Uster ein Buskonzept mit dem Zeithorizont 2035 entwickelt. Dieses präzisiert die Überlegungen aus dem Stadtentwicklungskonzept zum Busangebot. Seither haben sich verschiedene neue Erkenntnisse ergeben. Ziel des Konzepts ist ein gemeinsames, umsetzbares Zielbild von Stadt und VZO für den S-Bahn-Ausbauschritt 2035 inkl. Infrastruktur­bedarf, insbesondere für den Bushof Uster.

Aufgrund der Tatsache, dass im Zeithorizont 2035 kein 7.5-Minuten-Takt der S-Bahn umgesetzt wird, musste die optimale Taktlage pro Linie separat entwickelt werden. Die Linien lassen sich grob in vier Kategorien einteilen:

  • Beibehalt bzw. Verdichtung auf 15-Minuten-Takt: Linien 725, 812, 818, Korridor Wermatswil (Linien 827/830)
  • Verdichtung auf 10-Minuten-Takt: Linien 811, 813 (als Durchmesserlinie), 845 (15’- Takt mit Verdichtungen)
  • Verdichtung auf (hinkenden) 7.5-Minuten-Takt: Linien 816, 817
  • Verdichtung über 7.5-Minuten-Takt hinaus: Linie 842

Bei den Linien 814 und 815 weicht das Buskonzept Uster 2035 gegenüber dem STEK ab. Auf der Linie 814 zwischen Uster und Greifensee ist ohne Gebietsentwicklung Eschenbüel das Potenzial klein. Eine neue Buslinie müsste voraussichtlich als Eigenleistung finanziert werden. Dies erfordert den ent­sprechenden politischen Prozess und die Beteiligung von Greifensee.

Für die Linie 815 via Seestrasse nach Niederuster haben sich in der Detailbetrachtung des Korridors Niederuster verschiedene Nachteile gezeigt. Einerseits ist die Linie nur sinnvoll, wenn sie via Post­strasse verkehrt, da sonst die Fahrzeiten unattraktiv sind. Es widerspricht jedoch der Aufwertung des Stadtzentrums, mehr Linien durch die Poststrasse verkehren zu lassen. Eine Linie auf der Seestrasse würde lediglich die Erschliessungsqualität eines Raumes erhöhen, der bereits gut durch den öV erschlossen ist (Haltestellen Apothekerstrasse, Wil und Bildungszentrum). Zudem bestehen auf der Linie 816 zum Bildungszentrum grosse Kapazitätsengpässe, welche mit der Linienführung via Seestrasse nicht gelöst werden können. Aus diesem Grund umfasst die Bestvariante für den Korridor Niederuster eine Taktverdichtung der bestehenden Linien 816 und 817.

Für den Korridor Ost (Hegetsberg, Sportanlagen, Wermatswil, Freudwil) konnte keine abschlies­sende Beurteilung gemacht werden. Die Postauto AG beabsichtigt eine Angebotsentwicklung für die Linien 827 und 830 vorzunehmen.

Das gesamte Buskonzept kann unter den Publikationen heruntergeladen werden.

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