Energie

Uster ist seit 2001 eine Energiestadt. Die Leistungen im Energiebereich hat Uster seither ständig verbessert. 2016 hat Uster vom Forum «European Energy Award» das «Label Gold» erhalten. Damit ist Uster eine der Städte in der Schweiz, die sehr viele Massnahmen im Energiebereich umgesetzt hat. Um das Label zu erhalten, müssen 75% oder mehr vorgegebene Massnahmen umgesetzt sein. 

Mit diesen Tipps können Sie Energie sparen und Ihre Ausgaben für Heizenergie und Strom senken.

Das Label «Energiestadt» erhalten Städte und Gemeinden, die eine nachhaltige Energiepolitik vorleben und umsetzen.
Der Energieplan der Stadt Uster wird regelmässig aktualisiert. Er regelt, in welchen Gebieten welche Energieträger zur Wärmegewinnung genutzt werden. Der Energieplan ist eine wichtige Grundlage, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren und die Wärmeversorgung auf das Netto-Null-Ziel auszurichten. Der aktuell gültige Energieplan ist jeweils online im Web-GISExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zu finden.
Am meisten Energie kann gespart werden, wenn Gebäude weniger Heizenergie brauchen. Dazu tragen verbesserte Isolationen der Gebäude bei. Die verschiedenen «Minergie»-Standards beschreiben die energiesparenden Eigenschaften, die erreicht werden sollen.
Elektrizität aus Wasserkraft ist erneuerbare Energie und darum besonders wertvoll. Am Aabach zwischen dem Pfäffiker- und Greifensee gibt es elf sogenannte Kleinwasserkraftwerke.
157 Wohnungen in der Umgebung der Abwasserreinigungsanlage Uster werden ohne CO2-Ausstoss beheizt. Dafür wird die Abwärme aus gereinigtem Abwasser genutzt.
Für die ganze Schweiz gibt es ein Grundbuch der Solarzellen, den so genannten Solarkataster. Dieser gibt Auskunft darüber, wie gut sich ein Dach für die Nutzung von Solarenergie eignet.
Die hohen klima- und energiepolitischen Ziele von Bund, Kanton und Gemeinden können nur mit Hilfe der privaten Haushalte umgesetzt werden. Förderprogramme sollen sie motivieren, bei Energiesparmassnahmen mitzumachen.

Elektroheizungen und zentrale Elektroboiler müssen gemäss kantonalem Energiegesetz bis 2030 ersetzt werden. Der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme wird mit hohen Förderbeiträgen unterstützt.

Tausende Städte löschen im März für eine Stunde die Beleuchtung ihrer wichtigen Wahrzeichen. Es ist ein öffentliches Zeichen, mehr für den Klimaschutz zu tun.
Energie Uster betreibt und unterhält die Strassenbeleuchtung der Stadt. Sie setzt dafür energiesparende Leuchten ein. Zu gewissen Zeiten in der Nacht wird ausserdem die Helligkeit reduziert.