16 Wakkerpreis 2001

Uster hat sich seit der 1990er Jahre gewandelt, wenn nicht gar verwandelt. Alte Industrieareale sind mit Sorgfalt und Umsicht umgenutzt worden.

Aus dem ehemaligen grossen Ort, von dem die älteren Bewohner heute noch sagen: «Wir gehen dann noch ins Dorf», ist eine moderne Stadt mit einem modernen Zentrum und beispielhaften Quartieren entstanden.

Kein Wunder, erhielt Uster im Jahr 2001 den Wakkerpreis. Für einmal hat damals der Schweizer Heimatschutz nicht nur ein schönes Ortsbild ausgezeichnet, sondern auch die planerische Absicht, einen attraktiven Ort mit eigener Identität zu schaffen. Beispiele gelungener Umnutzungen sind das alte Elektrizitätswerk, das in das in den 1990er-Jahren erstellte Rännenfeld-Quartier integriert wurde, oder die verschiedenen Kreisel, die für einen flüssigen Verkehr durch Uster sorgen.

Auch nach dem Wakkerpreis entwickelt sich Uster stetig weiter: Es entstand ein neues Zentrum, und auf dem Gelände der ehemaligen Zellweger Uster AG ist ein grossräumiges Arbeits-/Wohn- und Kunstareal herangewachsen.

 

16 Wakkerpreis 2001
Rännenfeld
8610 Uster
Rännenfeldquartier
Rännenfeldquartier, links der MusikContainer (um 1900 das erste Elektrizitätswerk der Stadt).