Ölverlust bei Holzschlag durch Helikoptereinsatz in Uster
Aktualisierung: 9. September 2026, 8 Uhr
Während des Holzschlags am Zellwegerweiher bemerkte ein Flughelfer, dass beim Einsatz des Helikopters Öl tropfte. Zudem kam es zu Ölspuren auf der Weiherallee, der Krämerackerstrasse und der Quellenstrasse. Bei der Landung auf der Püntwiese wurden acht bis zehn Autos durch Öltropfen beschmutzt. Der Holzschlag wurde im Auftrag der Stadt Uster ausgeführt.
Aufgrund des Vorfalls waren sowohl die Kantonspolizei als auch die Feuerwehr Uster vor Ort. Wegen des Gewässerschutzes war auch das AWEL (Kantonales Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) involviert. Insgesamt gingen mehrere Liter Öl verloren. Auf der Püntwiese musste die oberste Erdschicht auf einigen Quadratmetern durch eine spezialisierte Firma abgesaugt werden. Ein privates Unternehmen reinigte die Fahrbahnen und Trottoirs von den Ölspuren. Die Besitzer der betroffenen Autos sind gebeten, sich bei der Stadt Uster zu melden. Zuständig ist das Geschäftsfeld Stadtraum und Natur, Telefon 044 944 72 59, E-Mail stadtraum@uster.ch.
Gemäss Angaben der Kantonspolizei war ein defekter Heligrip auf der Unterseite des Helikopters für den Ölverlust verantwortlich. Der Heligrip war als autonomes Arbeitsgerät an einer rund 50 m langen Leine als Aussenlast unter dem Helikopter eingesetzt. Nach dem Absetzen des Heligrips konnte der Helikopter den Auftrag mit einer konventionellen Lastenklinke ohne technische Einschränkungen ordnungsgemäss fortsetzen und abschliessen. Der Holzschlag am Zellwegerweiher und am Tämbrig konnte am Dienstag ordnungsgemäss durchgeführt und beendet werden.
