Im Schulhaus Gschwader in Uster entsteht moderner Schulraum für alle

25. März 2026
Die Arbeiten für die Erweiterung der Tagesstrukturen und die Sanierung der Turnhalle im Schulhaus Gschwader in Uster haben begonnen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung erfolgte am Dienstag, 24. März 2026 der offizielle Baustart. Die Anlage wird an heutige Anforderungen angepasst, mit Fokus auf Nachhaltigkeit und attraktive Aussenräume für die Schulkinder und die Bevölkerung.

Am Dienstag, 24. März 2026, fand im Schulhaus Gschwader die feierliche Grundsteinlegung für die Erweiterung der Tagesstrukturen und Sanierung der Turnhalle statt. Seit Januar 2026 laufen auf dem Areal die Bauarbeiten. Anfang 2027 soll ein zeitgemässes Angebot für Betreuung, Sport und Unterricht zur Verfügung stehen.

Im Zentrum der Feier standen die Kinder der Schuleinheit Gschwader. Sie präsentierten Beschreibungen zum aktuellen Schulbetrieb auf bunt gestalteten Blättern. Die gesammelten Themen wurden anschliessend in einer Zeitkapsel vergraben und als Botschaft an kommende Generationen im Fundament des neuen Schulraums verankert.

Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit

Das Turnhallengebäude aus dem Jahr 1962 wird umfassend saniert: Die Erdbebensicherheit und Energieeffizienz werden verbessert, eine Photovoltaikanlage produziert künftig Strom. So entsteht eine moderne, nachhaltige Sportinfrastruktur für Schule und Vereine.

Zudem wird der Bereich der schulergänzenden Betreuung ausgebaut. An Spitzentagen besuchen mittlerweile über 80 Kinder das Angebot. Gleichzeitig steigt die Nachfrage weiter. Die heutigen Räume können das wachsende Bedürfnis nicht aufnehmen und sind auch nicht mehr zeitgemäss. Mit dem Umbau werden die Betreuungsflächen erweitert und Küche, Toiletten und Büros neu angeordnet. Zusätzlich entstehen flexibel nutzbare Räume, die ausserhalb der Betreuungszeiten als Gruppenräume oder Lernateliers dienen. Ein neuer Lift ermöglicht den hindernisfreien Zugang.

Attraktiver Aussenraum für alle

Rund um das Gebäude werden die Aussenräume aufgewertet. Entlang des Sportplatzes entsteht ein geschützter Laubengang, der bei Sonne und Regen genutzt werden kann. Neue Treppenstufen zum Sportplatz bilden eine kleine Tribüne zum Sitzen, Zuschauen und Spielen. Der Pausenplatz wird teilweise neugestaltet und erhält zusätzliche Spielgeräte sowie mehr Grünflächen. Die aufgewerteten Aussenräume stehen ausserhalb der Schulzeiten auch der Bevölkerung offen.

Vielfältige Aussenräume als attraktive Lernorte

Das Schulhaus Gschwader zeigt, wie Schulentwicklung heute gedacht wird: Flexible Innenräume, nachhaltige Bauweise und sorgfältig gestaltete Aussenbereiche greifen ineinander. Für Schulpräsidentin Patricia Bernet ist besonders das Lernen im Freien zentral: «Kinder brauchen Raum, um sich zu bewegen, zu spielen und die Welt zu entdecken: im Unterricht, beim Sport, in der Betreuung und draussen. Deshalb investieren wir bewusst in vielfältige Lern- und Aussenräume.»

Ein Projekt mit Rückhalt in der Bevölkerung

Das Bauprojekt geht auf den Volksentscheid vom 24. November 2024 zurück. Mit 69 Prozent Ja-Stimmen wurde der Baukredit von 11,57 Millionen Franken deutlich angenommen.

Personen Primarschulverwaltung und Kinder des Schulhaus Gschwader lachen mit Schaufel und Helm in die Kamera
An den Schaufeln von links nach rechts: Betreuungsleiterin Susanne Raiser, Schulleiterin Flurina Derungs, Schulpräsidentin Patricia Bernet, Mitglied Baukommission Nathalie Boss, Mitglied Baukommission Andreas Jossi