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Inklusionskoordinatorin der Stadt Uster hat ihre Arbeit aufgenommen

Die Stadt Uster will zur Inklusionsstadt werden und damit die Rechte von Behinderten stärken. Am 1. Oktober hat Elisabeth Hildebrand die neu geschaffene Stelle für eine Inklusionsbeauftragte angetreten. Die Stellenbesetzung der Koordinationsstelle in der Stadtverwaltung Uster hat im Kanton Zürich Pioniercharakter.

Elisabeth Hildebrand hat am 1. Oktober 2018 ihre Arbeit im 75-Prozent-Pensum als Inklusionskoordinatorin in der Stadt Uster aufgenommen. Sie ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat an der Universität Bern Sozial- und Erziehungswissenschaften studiert. Ehrenamtlich hat sie sich in verschiedenen Projekten zur Inklusion und gesellschaftlichen Teilhabe engagiert.

Zuletzt war Hildebrand im Mathilde-Escher-Heim Zürich für Menschen mit Muskeldystrophie tätig. Neben ihrem beruflichen Engagement in Uster wird sie ihr Studium (Master) in Politikwissenschaften an der Universität Zürich fortsetzen. Mit der Stellenbesetzung der neu geschaffenen Koordinationsstelle will die Stadt Uster ihrem erklärten Ziel, zur Inklusionsstadt zu werden, einen weiteren Impuls verleihen. Im Kanton Zürich lanciert sie damit ein Pionierprojekt.

Vorantreiben auch von weiteren Massnahmen

Nebst der personellen Besetzung der Koordinationsstelle hat die Stadt Uster das Gesamtprojekt, für das der Ustermer Gemeinderat für die Jahre 2018 bis 2021 einen Projektkredit von 880 000 Franken gesprochen hat, auch inhaltlich weiter vorangetrieben. Erste verwaltungsinterne Massnahmen sind in Arbeit und sollen in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Ein Ziel ist es, den städtischen Auftritt (Websites, Broschüren, Drucksachen) auf seine Zugänglichkeit  und Verständlichkeit zu überprüfen sowie wichtige Inhalte in eine gut verständliche Form zu übersetzen.

Ferner ist der Aufbau einer Begleitgruppe geplant, die sich regelmässig und kritisch mit dem Gesamtprojekt «Inklusionsstadt Uster» befasst, dieses aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und als Reflexionsinstanz wirkt. Die Begleitgruppe wird sich aus Betroffenen sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Verwaltung, Schule und Wissenschaft zusammensetzen. Um die Zugangs- und Teilhabechancen von Menschen mit einer Seebehinderung bei Filmen, Theateraufführungen und Ausstellungen zu steigern, haben bereits erste Gespräche stattgefunden.

Neu Leistungsgruppe «Kindheit, Jugend und Inklusion»

Die Stadt Uster nimmt den Start des Projektes «Inklusionsstadt Uster» zum Anlass, die bisherige Leistungsgruppe «Soziokultur» neu in die Leistungsgruppe «Kindheit, Jugend und Inklusion» umzubenennen. Die neue Bezeichnung wird dem Aufgabenbereich der Leistungsgruppe besser gerecht, das ein äussert vielseitiges Tätigkeitsumfeld umfasst.

Dazu zählen unter anderem die Koordination und Umsetzung der städtischen Kinder- und Jugendpolitik, die frühe Förderung und Familien, die Migration sowie die Quartier- und Gemeinwesenarbeit.

Kick-Off-Veranstaltung Inklusion

Am Mittwoch, 31. Oktober 2018, ab 18 Uhr wird die Stadt Uster eine öffentliche Kick-Off-Veranstaltung zum  Thema «Inklusionsstadt Uster» durchführen. An diesem Anlass wird sich die neue Inklusionskoordinatorin Elisabeth Hildebrand persönlich vorstellen. Zusammen mit weiteren Verantwortlichen wird sie über den aktuellen Stand im Bereich Inklusion bei der Stadt Uster berichten. Über weitere Angaben zum Anlass, der im Rahmen einer Feier begangen wird, wird zu gegebener Zeit näher informiert.


Inklusionskoordinatorin Elisabeth Hildebrand
Als Inklusionskoordinatorin will Elisabeth Hildebrand die Rechte der Behinderten in Uster stärken.

Datum der Neuigkeit 3. Okt. 2018