Spatenstich zum Kunstrasenplatz auf der Sportanlage Buchholz

14. November 2008
Bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten
Mit dem Kunstrasenplatz erhalten die Ustermer Fussballer die dringend benötigte ganzjährig benutzbare, witterungsunabhängige Spiel- und Trainingsfläche.
Die Sportanlage Buchholz ist das umfassendste Zentrum für Sport und Bewegung der Stadt Uster. Mit dem Kunstrasenfeld wird die Anlage auf heutige und zukünftige Bedürfnisse ausgerichtet. Der neue Kunstrasenplatz wird in erster Linie für die Fussballer neue Trainings- und Spielmöglichkeiten eröffnen, steht aber auch andern Sportarten wie auch für polysportive Anlässe zur Verfügung.
365 Tage, 24 Stunden benutzbar
Der neue Platz, der ganzjährig, unabhängig vom Wetter bespielt werden kann, erhöht die Benutzungskapazität ganz entscheidend. So können mit der entsprechenden Trainingsplanung auf dem Kunstrasenfeld im Abendbetrieb zwischen 17.30 und 22 Uhr fünf bis sieben Teams trainieren. Eine solche Platzbelastung wäre auf einem Rasenplatz niemals über längere Zeit möglich. Damit entlastet der neue Platz zum einen das bestehende Rasenfeld. Zum andern entsteht durch die ganzjährige Nutzung vor allem im Winterhalbjahr mehr Hallenkapazität für andere Sportvereine.
Spielfeldgrösse und Beleuchtung entsprechen den Vorschriften der Amateurliga, und die entsprechenden Markierungen sorgen dafür, dass sämtliche Aktiv-, Junioren- und Jugendfussball-Teams ihre Meisterschaftsspiele auf dem Kunstrasen durchführen können. Aus Kostengründen wird auf eine Benetzungsanlage und die Zuschauerrampe verzichtet. Dies, weil der Gemeinderat den ersten Antrag des Stadtrates zur Erstellung eines Kunstrasenfeldes mit dem Auftrag zurückgewiesen hatte, eine kostengünstigere Variante ausserhalb des Fussball- und Leichtathletik-Stadions zu konzipieren.
Neue Wegverbindungen, neue Velosabstellplätze, mehr Autoparkplätze
Gleichzeitig mit dem Kunstrasenfeld, das zwischen Hallenbad und Pfäffikerstrasse zu liegen kommt, werden die Fusswegverbindungen vom Parkplatz Buchholz, von der Bushaltestelle an der Pfäffikerstrasse und innerhalb der Sportanlage erstellt und die Parkplatzsituation den neuen Gegebenheiten angepasst.
So entstehen 108 neue Veloabstellplätze, und zwar an einem neuen Standort. Mit der Verschiebung der Veloabstellplätze von der Tribüne zum Parkplatz hofft man, dem zunehmenden Vandalismus vorzubeugen und die Sicherheit zu erhöhen.
Das Parkplatzangebot wird um 36 Parkplätze erweitert, was den gesetzlichen Vorgaben und dem ausgewiesenen Bedarf entspricht.
Die mit dem Spatenstich begonnenen Bauarbeiten dauern mehrere Monate. Bei günstiger Witterung könnte der Kunstrasenplatz im Frühjahr benutzbar sein. Die Planung ist für die Zukunft so ausgerichtet, dass nördlich oder südlich des Kunstrasenfeldes problemlos weitere Spielfelder erstellt werden können.