Energiestadt

Uster ist seit 2001 eine Energiestadt. Die Leistungen im Energiebereich hat Uster seither ständig verbessert. 2016 hat Uster vom Forum «European Energy Award» das «Label Gold» erhalten. Damit ist Uster eine der Städte in der Schweiz, die sehr viele Massnahmen im Energiebereich umgesetzt hat. Um das Label zu erhalten, müssen 75% oder mehr vorgegebene Massnahmen umgesetzt sein.

Das Label «Energiestadt» erhalten Städte und Gemeinden, die eine nachhaltige
Energiepolitik vorleben und umsetzen.
Mobilität ist für Unternehmen wichtig. Sie prägt ihren wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg. Der Stadtrat Uster möchte den Verkehr reduzieren. Damit will er erreichen, dass weniger Energie verbraucht wird.
Uster hat seit 1999 einen Energieplan.
Der Energieplan enthält eine Karte, die Gebiete mit Sparpotenzial für die moderne Energienutzung aufzeigt. Der Plan enthält auch Schutzzonen, z.B. Schutzzonen für Grundwasser. Sämtliche Stadtgebiete sind nach Energiequellen und deren Nutzungsart und Nutzungsrecht gekennzeichnet. Der Energieplan konkretisiert die Energieplanung der Stadt Uster.
Am Mobilitätstag werden nachhaltige, umweltfreundliche und zukünftige Formen von Mobilität vorgestellt. Besucherinnen und Besucher können sie in einem gemütlichen Rahmen kennenlernen.
Holz ist erneuerbar und eine Energiequelle, deren CO2-Bilanz fast neutral ist. Holz und Holzschnitzelheizungen haben darum eine sehr gute Ökobilanz.
Tausende Städte löschen im März für eine Stunde die Beleuchtung ihrer wichtigen Wahrzeichen. Es ist ein öffentliches Zeichen, mehr für den Klimaschutz zu tun.
Am meisten Energie kann gespart werden, wenn Gebäude weniger Heizenergie brauchen. Dazu tragen verbesserte Isolationen der Gebäude bei. Die verschiedenen «Minergie»-Standards beschreiben die energiesparenden Eigenschaften, die erreicht werden sollen.
Energie Uster betreibt und unterhält die Strassenbeleuchtung der Stadt. Sie setzt dafür energiesparende Leuchten ein. Zu gewissen Zeiten in der Nacht wird ausserdem die Helligkeit reduziert.
Elektrizität aus Wasserkraft ist erneuerbare Energie und darum besonders wertvoll. Am Aabach zwischen dem Pfäffiker- und Greifensee gibt es elf sogenannte Kleinwasserkraftwerke.
Erdgasautos produzieren deutlich weniger Treibhausgase als Fahrzeuge mit Diesel- und Benzinmotoren.
157 Wohnungen in der Umgebung der Abwasserreinigungsanlage Uster werden ohne CO2-Ausstoss beheizt. Dafür wird die Abwärme aus gereinigtem Abwasser genutzt.
Die Hauswarte der städtischen Liegenschaften haben aktuelles Energiewissen. Dieses ist wichtig, um ein hohes Mass an Energieeffizienz zu erreichen.
Uster ist bestens mit dem Bus erschlossen. Auf 13 Buslinien der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) fahren werktags die Busse im Viertel- oder Halbstundentakt. Die Buszeiten sind an den Fahrplan der Züge am Bahnhof Uster angepasst.

Uster hat ein gut eingerichtetes und ausgeschildertes Netz von Velorouten. Die Routen führen ins Zentrum und in die benachbarten Regionen.

Bei den Bahnhöfen Uster und Nänikon/Greifensee gibt es rund 1800 Abstellplätze für Velos. Die meisten davon sind gedeckt.
Nicht verschmutztes Regenwasser von Dachflächen, Strassen, Wegen und Plätzen soll möglichst an Ort und Stelle versickern können.
Die hohen klima- und energiepolitischen Ziele von Bund, Kanton und Gemeinden können nur mit Hilfe der privaten Haushalte umgesetzt werden. Förderprogramme sollen sie motivieren, bei Energiesparmassnahmen mitzumachen.
Für die ganze Schweiz gibt es ein Grundbuch der Solarzellen, den so genannten
Solarkataster. Dieser gibt Auskunft darüber, wie gut sich ein Dach für die Nutzung von Solarenergie eignet.