Siedlung Im Lot

Im Wakkerpreis erwähnte Objekte: Siedlung Im Lot
Die attraktive Wohnüberbauung der Architekten Michael Alder und Hanspeter Müller ist das Resultat eines Architekturwettbewerbs und konnte 1998 fertiggestellt werden. Offene, gegen Süden und Wasser orientierte Grundrisse verleihen den Wohnungen eine loftartige Ausprägung. Die Raumeinteilungen sind individuell wählbar und bieten ein breites Spektrum an Lösungen. Im Bildvordergrund das ans ehemalige Arbeiterhaus angebaute Wohn- und Atelierhaus der Architekten Moos, Giuliani und Herrmann, 1998.

Die Bauten sind Teil der ergänzenden Neuüberbauung auf dem Areal der ehemaligen Baumwollspinnerei Uster AG. Unter Einbezug der geschützten Fabrik und der einmaligen Kanallandschaft verleihen diese Neubauten dem Gebiet ein zeitgenössisches Gepräge, ohne die reiche Vergangenheit auszulöschen. Die Wasserzufuhr der Fabrikturbinen war im Laufe der Zeit verlandet und musste wiederhergestellt werden. Heute dient der Kanal im Sommer zusätzlich als Bademöglichkeit. Auch das Wasserkraftwerk wurde reaktiviert und speist hausgemachten Strom ins Netz.
Wohnsiedlung im Lot