Siedlung im Werk

Im Wakkerpreis erwähnte Objekte: Siedlung im Werk
Die Überbauung ist das Resultat eines Architekturwettbewerbes, den die Stadt Uster 1993 veranstaltete. Entstanden ist nicht nur eine Wohnsiedlung, sondern ein Anziehungspunkt im Quartier, ein Angebot für Kultur- und Vereinszwecke.

Mit der Siedlung Im Werk, 1998, setzten die Architekten Kuhn Fischer Partner in Uster neue Massstäbe für urbanes Wohnen. In den 75 Wohnungen leben heute über 320 Menschen. Die Vielfalt der Wohnungen, die den wandelnden Bedürfnissen mit geringem Aufwand angepasst werden können, und die Mietkonditionen sorgen für eine gemischte Bewohnerschaft: Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen, Behinderte etc.

Die Laubengänge sind Begegnungsorte und spielen in dem auf kommunikatives Wohnen ausgerichteten Konzept eine zentrale Rolle. Zudem sind die einzelnen Bauten untereinander mit Passerellen verbunden. Eine autofreie Wohngasse erschliesst die Siedlung. Sämtliche Wohnungen verfügen auch über grosszügige private Aussenräume wie Balkon oder Garten. Das Areal beherbergt eine weitere Attraktion: Das vorbildlich renovierte ehemalige Elektrizitätswerk von Uster, in welchem heute regelmässig Jazzkonzerte stattfinden.

(Beschrieb: Schweizer Heimatschutz, Geschäftsstelle Merkurstrasse 45, 8032 Zürich)