Antrag auf Notfallhilfe Coronavirus

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat am 19. März 2020 ein «Corona-Hilfspaket» verabschiedet. Dieses soll in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden rasch und möglichst unbürokratisch den Selbstständigerwerbenden und Kleinunternehmen unter die Arme greifen, die wegen der aktuellen Situation in eine Notlage geraten sind. Für die Gesuche steht nun ein Formular zur Verfügung, mit dem Ustermer Betriebe mit maximal 200 Stellenprozenten um finanzielle Unterstützung nachsuchen können.

Die Notfallhilfe richtet sich an Selbständigerwerbende und Kleinunternehmen, die von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind. Angesprochen sind Betriebe mit maximal zwei Vollzeitstellen. Die Hilfe erfolgt subsidiär zu Bund und Kanton und dient dazu, die Zeit zu überbrücken, bis wieder andere Finanzmittel verfügbar sind. Ausgerichtet wird ein Überbrückungskredit von max. 2500 Franken pro Vollzeitstelle. Weitere Kriterien finden Sie im Abschnitt «Fragen und Antworten» unten.

Gesuchsformular bis 30. Juni 2020 ausfüllen

Um die finanzielle Unterstützung zu erhalten, ist das Gesuchsformular auszufüllen und einzureichen, das hier geladen werden kann. Bitte füllen Sie das Formular am PC aus und senden es digital direkt an gesuche@uster.ch. Drucken Sie das Formular anschliessend aus, unterschreiben Sie es und senden Sie es per Post zusammen mit den Beilagen an: Stadt Uster, «Nothilfe Corona», Postfach, 8610 Uster

Eingabefrist ist der 30. Juni 2020. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt. Die Stadt wird die eingegangenen Gesuche so schnell wie möglich prüfen und beurteilen.

Fragen und Antworten

Welche Kriterien müssen für die Notfallhilfe erfüllt sein?

  1. der Wohnsitz ist Uster
  2. die gesuchstellende Person bezieht keine Sozialhilfe, IV- oder AHV-Rente
  3. die Notsituation steht in einem direkten oder nahen Bezug zur Corona-Pandemie
  4. die liquiden Mittel des Geschäftes betragen max. 15'000 Franken. (Summe der Geschäfts- und Privatkonten)
  5. das steuerbare Vermögen beträgt max. 37'500 Franken (alleinstehend) bzw. max. 60'000 Franken (verheiratet/Konkubinat).
  6. das steuerbare Einkommen ist auf max. 48'000 Franken beschränkt
  7. in ausgewiesenen Härtefällen sind Ausnahmen möglich

Welche Beiträge werden für welchen Zeitraum gesprochen?

Für den Zeitraum vom 19. Juni 2020 bis 19. Juli 2020 werden pro Vollzeitstelle max. 2500 Franken ausgerichtet. Bei weniger als 50 Stellenprozenten werden 1250 Franken ausbezahlt. Der Maximalbeitrag liegt bei zwei Vollzeitstellen 5000 Franken.

Auf welchen Grundlagen basiert die Notfallhilfe?

Rechtsgrundlage für die Auszahlung des Überbrückungsbeitrags bilden der Regierungsratsbeschluss Nr. 262/2020 vom 16. März 2020 und der Stadtratsbeschluss vom 07. April 2020.

Wie kann die Notfallfallhilfe beantragt werden?

  1. Laden Sie das PDF-Formular herunter.
  2. Füllen sie das Formular direkt am Computer wahrheitsgetreu aus.
  3. Mailen Sie das Formular an gesuche@uster.ch.
  4. Drucken Sie das Formular aus.
  5. Unterzeichnen Sie das Formular.
  6. Bereiten Sie als Beilage die letzte Akontorechnung der AHV und einen Einzahlungsschein vor.
  7. Schicken Sie das unterzeichnete Formular mit den beiden Beilagen an: Stadt Uster, «Nothilfe Corona», Postfach, 8610 Uster

Welche Fristen sind zur beachten?

Gesuche können laufend eingegeben werden, nächster Eingabeschluss ist der 30. Juni 2020. Die Stadt wird die eingegangenen Gesuche so schnell wie möglich prüfen und beurteilen.

Muss die Notfallhilfe zurückbezahlt werden?

Ja, für den Unterstützungsbeitrag besteht eine Rückerstattungspflicht, wenn Sie später vom Bund oder Kanton Leistungen wegen der Corona-Pandemie erhalten. Die Rückerstattungspflicht verjährt nach 2 Jahren.

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