Bürgerpanel für mehr Klimaschutz in Uster

2000 ausgeloste Einwohnerinnen und Einwohner haben Anfang Mai ein Schreiben erhalten, das sie einlud, am Bürgerpanel mitzumachen. Von den Interessenten wurden Mitte Juni 20 Personen in einem stratifizierten Verfahren ausgelost, die sich während vier Tagen mit folgender Fragestellung auseinandersetzen werden:

«Das Klima schonen, bewusst konsumieren und Abfälle vermeiden –
Wie und warum wollen wir das in Uster erreichen?»

Das Resultat des Austausches und der Diskussionen soll zu einer Empfehlung, einem Bericht oder einem Vorstoss zuhanden der Behörden oder der Öffentlichkeit führen. Dabei bilden die Mitglieder des Bürgerpanels einen Mikrokosmos der Gemeinde ab und ergänzen mit ihrer Mitwirkung die vorhandenen demokratischen Prozesse. Mit dem Bürgerpanel werden auch Bevölkerungsgruppen erreicht, die sich sonst eher weniger politisch beteiligen.

Das Bürgerpanel stellt eine neue Form der politischen Mitwirkung dar. Solche Bürgerpanels sind bisher vor allem im englischsprachigen Raum bekannt und wollen die demokratische Beteiligung fördern. Vergangenes Jahr wurden erstmals in der Schweiz in den Städten Sion und Genf Anlässe in dieser Art durchgeführt. In der Deutschschweiz ist die Stadt Uster mit diesem Projekt eine Pionierin. Die Universität Zürich (Zentrum für Demokratie) begleitet das Projekt wissenschaftlich. Inhaltlich und finanziell unterstützt wird es von der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich im Rahmen des kantonalen Legislaturziels «Teilhabe».

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