Bürgerpanel für mehr Klimaschutz in Uster

Das Bürgerpanel für mehr Klimaschutz in Uster tagte am 28./29. August und 11./12. September 2021. 20 zufällig ausgeloste Einwohnerinnen und Einwohner befassten sich damit, wie in Uster das Klima geschützt, bewusst konsumiert und Abfall vermieden werden kann.

Für die Deutschschweiz war das Ustermer Bürgerpanel als dialogorientierte Form der politischen Mitwirkung eine Premiere. Das Zentrum für Demokratie der Universität Zürich begleitete das Projekt, die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich unterstützte es finanziell. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zufällig ausgelost, unter Berücksichtigung bestimmter Charakteristika wie beispielsweise Alter, Geschlecht, politische Ausrichtung sowie Ausbildung. Auf diese Weise stellen sie ein gutes Abbild der über 16-jährigen Bevölkerung dar und decken eine breite Meinungsvielfalt ab.

Nach einer Einführung ins Thema und der Befragung von Expertinnen und Experten traten die Teilnehmenden in den Dialog ein und entwickelten während zweier Wochenenden Ideen und Empfehlungen für Massnahmen zum Klimaschutz in Uster. Sie erarbeiteten Empfehlungen in den Handlungsfeldern Informationsvermittlung, Abfall und Konsum, Stadtplanung sowie Mobilität. Die Beispiele reichen von obligatorischen Bauernhof-Besuchen für Schulklassen über ein einheitliches Mehrweggeschirr für alle Take-Aways und Restaurants in Uster bis zur Schaffung von mehr Begegnungsmöglichkeiten. Die Klimaschutz-Empfehlungen richten sich sowohl an die Bevölkerung als auch an die Stadtbehörden. Deshalb wurden die Vorschläge in Form eines Bürgerbriefs Mitte Oktober zur Information an alle Einwohnerinnen und Einwohner von Uster versendet.

Spannender Austausch am «Bürgercafé»

An einem sogenannten «Bürgercafé» am 4. November 2021 wurden die Empfehlungen vom Panel der Bevölkerung präsentiert. Anschliessend fand eine angeregte Diskussion über die wichtigen Massnahmen für Uster statt. Als "Perlen" wurden in der Schlussrunde unter anderem die folgenden Punkte genannt:

  • Weiter so! Bürger mehr einbeziehen!
  • Jede/r MACHT, was er / sie kann.
  • Veränderung beginnt bei mir / uns.
  • Die lokalen Möglichkeiten nutzen und nicht nach Volketswil einkaufen gehen.
  • Wir wünschen, dass Infos über das Erreichte folgen.
  • Positiver Groove für die Klima-Diskussion: Just do it!

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