Inklusionsstadt Uster

Uster soll die Gleichstellung für Menschen mit Behinderung fördern und zur Inklusionsstadt werden. Im Zentrum steht die Frage, wie Benachteiligung verhindert und Teilhabe gestärkt werden kann. Dabei stehen nicht nur bauliche Hindernisse im Weg. Auch Vorurteile und Mechanismen des sozialen Zusammenlebens entscheiden darüber, ob alle an den gesellschaftlichen Möglichkeiten und Angeboten teilhaben können.

Massnahmen werden bis Ende 2021 umgesetzt
Ausgangspunkt für das Projekt bildet die Sozialraumanalyse, welche die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) 2017 auf der Grundlage verschiedener öffentlicher Workshops und Echoräume durchgeführt hat. Bis Ende 2021 werden in enger Kooperation mit gesellschaftlichen Akteuren Massnahmen und Projekte umgesetzt, welche die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen in Uster ermöglichen und verbessern soll.

Vorstösse auf politischer Ebene
Auf politischer Ebene begleitet die Stadt Uster das Thema Inklusion bereits seit einigen Jahren. Konkret hat der Gemeinderat das Thema mit der Leistungsmotion 559/2016 «Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fördern» von Mary Rauber (EVP), Ivo Koller (BDP) und Monika Fitze (SP) aufgenommen. Am 18. April 2016 hat das Parlament die Leistungsmotion überwiesen, am 4. Dezember 2017 hat der Gemeinderat die Leistungsmotion für erheblich erklärt. Mit 17:13 Stimmen beschloss das Parlament, den Stellenplan um 80 Prozent zu erhöhen und die damit verbunden wiederkehrenden Personal- und Arbeitsplatzkosten von wiederkehrend rund 120 000 Franken zu bewilligen. Für die Umsetzung verschiedenster Massnahmen wurde zudem ein zusätzlicher, wiederkehrender Kredit von 100 000 Franken gesprochen. Die Massnahmen gelten befristet bis Ende 2021.

Wie Inklusion in der Arbeitswelt funktionieren kann, zeigen in der Stadt Uster mehrere Betriebe, die zwei bis drei Stunden pro Woche einen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung beschäftigen: Seite aus der «Ustermer Gewerbezeitung» vom 5. April 2018.

Symbolbild Inklusionsthemen

Veranstaltungen

Name Datum
Informationsabend Freiwilligenarbeit
17. Jan. 2019, 18.30 Uhr - 19.30 Uhr