Filmpremiere "Wer sind wir?" im Kino Qtopia - auch in Hörfilmfassung

11. Februar 2020
Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» des Basler Produzenten Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier jungen behinderten Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Filmpremiere ist am Sonntag, 16. Februar 2020, im Kino Qtopia. Im Anschluss daran gibt es eine Podiumsdiskussion und einen Apéro. Angeboten wird die Premiere auch in Hörfilmfassung.

Seit vergangenem Herbst verfügt das Kino Qtopia über eine technische Infrastruktur, um Filme in Audiodeskription zu zeigen. Die Stadt Uster hat im Rahmen eines Projekts von «Stadt für alle» dieses Angebot für Sehbeeinträchtigte mitfinanziert. Bei der Filmpremiere vom kommenden Sonntag, 16. Februar, ist die Teilhabe von allen einmal mehr garantiert: Auf einer zusätzlichen Tonspur werden Handlungen und Orte des Geschehens sowie Gestik und Mimik der Protagonisten geschildert. Auf diese Weise können Menschen mit einer Sehbehinderung der Handlung problemlos folgen und den Film gemeinsam mit Angehörigen und Freunden geniessen.

Zwei Familien, zwei Lebenswege, dasselbe Schicksal

Der Film «Wer sind wir?» erzählt die Geschichten von zwei Familien, die sich nicht kennen und die dennoch vieles verbindet: ihr Lebensweg mit ihren Kindern, die schwere Behinderungen haben, und die Bemühungen, diesen Kindern ein Leben inmitten der Gesellschaft zu ermöglichen – Schritt für Schritt. Der Film zeigt nicht nur, wer diese Familien sind, sondern fordert auch das Publikum zur Selbstreflexion auf: Wer sind wir in der Begegnung mit Menschen mit einer Behinderung?

Der 1958 in Basel geborene Edgar Hagen ist unabhängiger Dokumentarfilmer, Autor, Produzent und Dozent für Storytelling im Film. Sein neuster Film «Wer sind wir?» wurde von Cineworx produziert und vom Schweizer Fernsehen SRF und Radio Télévision Suisse RTS koproduziert.

Podiumsdiskussion zu Menschen mit Beeinträchtigungen 

Der Film beginnt am Sonntag, 16. Februar, um 11 Uhr, anschliessend findet um 12.45 Uhr eine Podiumsdiskussion statt: Andrea Schwander diskutiert mit den zwei Fachfrauen Sozialpädagogik/ Sozialarbeit Anita Lütolf-Föllmi und Denise Gehrig, die beide im Bereich «Menschen mit Beeinträchtigungen» arbeiten.

Weitere Filmvorführungen gibt es am Montag, 17. Februar, um 18 Uhr und am Dienstag, 18. Februar, um 20.30 Uhr.

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