Anti-Littering-Botschafter kommen erneut nach Uster

4. Juli 2019
Vom 9. bis 13. Juli 2019 besuchen Teams der IG saubere Umwelt (IGSU) bereits zum zehnten Mal Uster. Begleitet mit auffälligen Anti-Littering-Plakaten motivieren sie die Ustermer Bevölkerung, ihr Verhalten mit Abfall im öffentlichen Raum zu überdenken.

Die IGSU-Botschafterinnen und -Botschafter besuchen Uster zum zehnten Mal im Rahmen der städtischen Bemühungen, das unachtsame Wegwerfen und Liegenlassen von Abfällen, also das Littering zu bekämpfen. Die IGSU-Teams sprechen die Passanten konkret auf deren Litteringverhalten an, beantworten Fragen zum Thema und entsorgen unterwegs in ihren weissen Recyclingmobilen die eine oder andere liegengebliebene PET-Flasche oder Aludose.

«Die Stadt Uster kämpft mit verschiedenen Massnahmen gegen Littering», sagt Sarina Laustela, Leistungsgruppenleiterin Abfall und Umwelt der Stadt Uster. Neben Aufklärung und Sensibilisierung sind auch Bussen gegen Littering nötig. Das Wegwerfen oder Liegenlassen von Kleinabfällen beispielsweise wird mit 60 Franken gebüsst.

Plakate mit einem Fragespiel für Litteringsünder

Nächste Woche hängen auch wieder die provokativen Plakate zum Thema Littering. «Wieso wirfst du deinen Müll auf die Strasse?», heisst es darauf, gefolgt von Antwortmöglichkeiten wie «Weil mir die Umwelt egal ist» oder «Weil Mami hinter mir herputzt». Marketa Bregenzer, bei Abfall und Umwelt der Stadt Uster verantwortlich für den Einsatz der IGSU-Teams, weiss die Antwort: «Es gibt keine vernünftige Begründung für Littering. In Uster gibt es genug Möglichkeiten, die Abfälle in den vielen Abfallbehältern zu entsorgen.» Auch für Raucher übrigens gibt es eine Lösung, wie die Aktion der Stadtpolizei von Ende Mai gezeigt hat: Sie verteilte am Bahnhof gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln mobile Aschenbecher. Mobile Aschenbecher sind bei der Leistungsgruppe Abfall und Umwelt im Stadthaus für alle Interessenten gratis erhältlich.

IGSU-Botschafter in Uster (2018)IGSU-Botschafter in Uster (2018)