Publikation zum Zeughausareal Uster: Gestern, heute, morgen und übermorgen

15. Oktober 2020
Jedes Jahr führt die städtische Institution Stadtarchiv & Kläui Bibliothek ein Projekt zu einem Thema über Uster durch. Dieses Jahr geschah dies im Rahmen der Europäischen Denkmaltage, das sich dem Thema «Weiterbauen» widmete. Begleitend zum Thementag entstand unter der Federführung des Stadtarchivs eine Publikation mit dem Titel «Zeughausareal Uster: gestern, heute, morgen und übermorgen». Das Werk ist nun online als PDF-Dokument erhältlich.

Im Rahmen der Europäischen Denkmaltage fand am 5. September 2020 eine Veranstaltung zum Thema «Weiterbauen» auf dem Zeughausareal statt. Die begleitende Online-Publikation «Zeughausareal Uster: gestern, heute, morgen und übermorgen» ist fertiggestellt und steht auf der Webseite des Stadtarchivs (www.uster.ch/stadtarchiv) zum Herunterladen bereit. Die Publikation entstand in der Abteilung Präsidiales als Zusammenarbeit zwischen dem Stadtarchiv und der Kultur Uster.

Drei Abschnitte, drei Autoren

Die Publikation teilt sich in drei Hauptabschnitte. Zum ersten Mal wurde eine solche Arbeit von mehreren Autoren verfasst. Im Teil «gestern» schildert die Stadtarchivarin Caroline Schwarz einführend die historische Bedeutung von Zeughäusern in der Schweiz und setzt danach ihren Fokus auf Entstehung und Bau der Zeughausanlage Uster in den 1930er Jahren. Grundlage dafür bildeten historische Quellen aus dem Stadtarchiv Uster. Den zweiten Teil «heute» verfasste Pascal Gut, Mitarbeiter des Stadtarchivs. Er setzt mit seinem Text nach dem Ende der militärischen Nutzung des Zeughausareals Uster zu Beginn des neuen Jahrtausends ein. Er beleuchtet schwerpunktmässig den städtebaulichen Entwicklungsprozess von ersten Nutzungsideen hin zu einem in einer Volksabstimmung bestätigten Gestaltungsplan und den Hürden, die dieser Prozess zu nehmen hatte. Zudem beschreibt er, wie in dieser Phase eine kulturelle Zwischennutzung auf dem ehemaligen Militärgelände etabliert wurde. Im dritten Abschnitt «morgen und übermorgen» blickt der Kulturbeauftragte der Stadt, Christian Zwinggi, in die nähere Zukunft und erläutert, wie sich das Zeughausareal in den nächsten Jahren weiterentwickeln soll. Dabei geht er auf die Grundlagen für die weitere Planung und Gestaltung ein. Des Weiteren stellt der Autor das Siegerprojekt «KUZU» für das künftige Kultur- und Begegnungszentrum vor.

Titelseite der Publikation

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