Stadt Uster und Prenzlau verlängern Städtepartnerschaft

30. August 2020
Eine Delegation aus Prenzlau weilt seit Samstag, 29. August, bis zum Dienstag, 1. September, in Uster. Dabei steht die Verlängerung der Städtepartnerschaft um weitere fünf Jahre im Zentrum des Besuchs. Einen entsprechenden Vertrag haben der Stadtrat und die politischen Vertreter aus Prenzlau an einem feierlichen Akt am Samstag im Rittersaal der Burg Uster unterzeichnet.

Zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Uster und Prenzlau besucht eine Delegation von neun Personen aus Prenzlau die Stadt Uster. Am Samstag, 29. August, haben unter Anwesenheit des Gesamtstadtrates und den politischen Würdeträgern aus Deutschland Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und Bürgermeister Hendrik Sommer den Städtepartnerschaftsvertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Die Unterzeichnung fand im feierlichen Rahmen im Rittersaal der Burg Uster statt. 

Gute gegenseitige Beziehungen

In ihrer Rede freute sich Stadtpräsidentin Barbara Thalmann, dass die Freundschaft zwischen Prenzlau und Uster andauert: «Es gibt viele Gemeinsamkeiten, die sich in der nun 20-jährigen Partnerschaft entwickelt haben; unsere Partnerschaft wird gelebt und deshalb ist es richtig, sie zu verlängern.» Der Bürgermeister von Prenzlau, Hendrik Sommer, sagte: «Wir wollen unsere Beziehung bestätigen. Dass dies klappt, darüber freue ich mich, genauso auch über die vielen tollen Ideen, über die wir uns immer ausgetauscht haben und dies auch in Zukunft tun werden.» Die beiden Stadtoberhäupter, die Besucherdelegation aus Prenzlau und die Mitglieder des Stadtrats Uster stiessen nach der Vertragsunterzeichnung mit Ustermer Schlosswein auf die gegenseitige Freundschaft an.

Das Hauptziel der Städtepartnerschaft zwischen Uster und Prenzlau besteht laut dem Partnerschaftsvertrag darin, die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen in der Partnerstadt kennenzulernen und das öffentliche Leben zu bereichern. «Die Pflege von Kontakten und die Durchführung von Begegnungen durch Vereine, Schulen, Institutionen und Unternehmen sind anzuregen und zu fördern», heisst es im Partnerschaftsvertrag weiter.

Besuch an Sitzung des Gemeinderates als weiterer Programmpunkt

Die vertragliche Bekräftigung der Städtepartnerschaft zwischen Uster und Prenzlau geht auf das Jahr 2000 zurück.  Seit 15 Jahren ist die wichtigste Ansprechperson für Prenzlau in Uster Eberhard Eitel vom Städtepartnerkomitee. Er besucht Prenzlau in der Regel zweimal jährlich und pflegt sehr enge Kontakte zur Bevölkerung in der Partnerstadt. «In Prenzlau fühle ich mich genauso zuhause wie in Uster», sagte Eberhard Eitel an der Vertragsunterzeichnung vom Samstag. Die Städtepartnerschaft sei  für ihn eine Herzensangelegenheit.

Der Besuch aus Prenzlau weilt noch bis am Dienstag, 1. September, in Uster. Weitere Programmpunkte sind am Sonntag ein Austausch und ein Treffen mit verschiedenen Ustermer Vereinen sowie ein Stadtspaziergang mit dem Stadtrat unter der Führung von Barbara Thalmann und Stefan Feldman. Am Montag ist die Delegation zu Gast in diversen Abteilungen der Stadtverwaltung Uster und lernt auch die Kantonsschule näher kennen. Das offizielle Besuchsprogramm wird am Montagabend mit der Teilnahme der Prenzlauer an der Sitzung des Gemeinderates beendet.

Barbara Thalmann und Hendrik Sommer