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AUF DEM WEG ZU EINEM PASSENDEN ZENTRUM


Uster ist mit seinen rund 33'500 Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrösste Stadt des Kantons Zürich und belegt in der Schweiz Platz 19 der grössten Städte. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Stadt stark gewachsen – dies vor allem in den Wohngebieten und -quartieren, für deren hohe Qualität Uster bekannt ist. Jetzt ist das Zentrum an der Reihe. Seit einigen Jahren arbeitet die Stadt intensiv daran, die zentralen Gebiete zwischen Bahnhof, Stadtpark und Zeughausareal zu entwickeln. Uster soll ein Zentrum erhalten, das zu seiner Grösse passt – mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Kulturangeboten, Hochpunkten, Plätzen und Grünräumen für die ganze Bevölkerung.

Ein attraktives Zentrum fόr Uster
Im Stadtzentrum gibt es verschiedene Gebiete, die unter dem Gesichtspunkt Zentrumsentwicklung bearbeitet werden.
Nach einer 2011 abgeschlossenen Testplanung über das ganze Zentrumsgebiet werden jetzt einzelne Gebiete modular entwickelt und realisiert. Hier nun ein Überblick über diese Gebiete und den aktuellen Planungsstand:

Zeughausareal
Auf einem Teil des Zeughausareals will die Stadt Uster ein Kulturzentrum realisieren, das verschiedenen Institutionen Platz bietet. Unter anderem sind Säle verschiedener Grösse für Vereine und Events vorgesehen. Für dieses Vorhaben wird die Stadt die Hälfte des Zeughausareals vom Bund/VBS zu einem Preis von CHF 4,77 Mio. erwerben. Mit der Zustimmung zum Gestaltungsplan «Zeughausareal» hat der Gemeinderat Uster den Weg dafür in seiner Sitzung vom 21. September 2015 grundsätzlich freigemacht. Die andere Hälfte des Areals wird im Eigentum des Bundes/VBS bleiben. Laut Gestaltungsplan können im Rahmen einer gemischten Nutzung ca. 135 Wohnungen erstellt werden. Rund die Hälfte davon soll dem gemeinnützigen Wohnungsbau dienen. Die Ustermer Stimmberechtigten haben sich an der Abstimmung vom 5. Juni 2016 mit 7007 gegen 3541 Stimmen für den Gestaltungsplan «Zeughausareal» ausgesprochen.

Areal Am Stadtpark
Die Entwicklung der drei Areale Landihalle, Swisscom und Stadthof beim Stadtpark ist ein zentrales Element der Ustermer Stadtentwicklung. Ein Masterplan beschreibt arealübergreifend die baulichen Ideen und Nutzungsansätze für dieses Gebiet. Zur Realisierungsreife wird zuerst das Swisscom-Areal kommen. Was dort entstehen soll, ist im privaten Gestaltungsplan «Am Stadtpark» festgehalten. Der Gemeinderat genehmigte diesen am 2. November 2015. Kernelement sind zwei Hochhäuser, welche auf einem gemeinsamen Sockel mit Dienstleistungen, Gastronomie und Detailhandel sowie Parkierung stehen. In den beiden Hochhäusern sind zusammen rund 68 Wohnungen vorgesehen. Der Baubeginn könnte 2019 erfolgen.

Gerichtsplatz
Im Umfeld des heutigen Bezirksgerichtsgebäudes ist eine Entwicklung mit gemischter Arbeits- und Wohnnutzung vorgesehen. Inmitten des Gevierts soll der neue Gerichtsplatz erstellt werden. Der Gestaltungsplan ist in Bearbeitung.

Untere Farb
Die «Untere Farb» beim Stadtpark ist ein historisches Gebäude und steht unter Schutz. Der Stadtrat will darin das Stadtarchiv sowie Büros einrichten. Hinzu kommt ein Gastronomieangebot mit Schenke. Zudem soll der Stadtpark auf das Umfeld der «Unteren Farb» ausgedehnt werden. Der Gemeinderat hat den Gestaltungsplan am 8. Februar 2016 festgesetzt. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen. Die Volksabstimmung findet am 21. Mai 2017 statt.

Kern Süd
Für das Gebiet «Kern Süd» liegt seit Ende 2014 ein rechtskräftiger Gestaltungsplan vor. Der Baubeginn für das Projekt ist für die zweite Hälfte 2015 vorgesehen. Im «Kern Süd» enstehen Neubauten – darunter ein Hochpunkt – mit zusammen rund 60 Wohnungen. Die Erdgeschosse sind für Gastronomie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe vorgesehen. Der «Kern Süd» schliesst an die bereits vor einigen Jahren realisierte Entwicklung «Kern Nord» an.

Poststrasse Süd
Mittelfristig soll auch das sehr zentral gelegene Areal «Poststrasse Süd» über die bestehende Bebauung hinaus weiterentwickelt werden. Bis es soweit ist, sind auf dem Parkplatz Zwischennutzungen möglich.

Stadthaus
Mit der Entwicklung in Richtung Zeughausareal rückt das Stadthaus an den Rand des Ustermer Zentrums. Mittelfristig ist vorgesehen, das über viele Freiflächen verfügende Areal hinsichtlich seiner Entwicklungspotenziale zu überprüfen. Für den Nüssli-Kreisel ist eine platzartige Gestaltung zusammen mit dem Umfeld des Stadthauses angedacht. Konkrete Arbeiten sind dafür noch nicht erfolgt.

Stadtpark
Der Stadtpark ist die grösste Grünanlage im Zentrum von Uster. Zugleich ist er ein bedeutender Teil des Grünzuges entlang des Aabachs. Für die urbane Qualität des Ustermer Zentrums ist er als Erholungs- und Freizeitraum von grosser Bedeutung. Der Stadtpark wurde 2008 neu gestaltet. An seinem nordöstlichen Rand werden auf dem Areal «Am Stadtpark» wesentliche neue Elemente des Ustermer Zentrums entstehen.

Park am Aabach
Nach dem Stadtpark und dem Zellweger-Park ist mit dem Park am Aabach zwischen Florastrasse und Aabach ein dritter innerstädtischer Erholungsraum in Planung. Mit seiner Lage östlich des Zentrums schliesst er dieses gegen Oberuster hin ab. Der bereits vorliegende Gestaltungsplan sieht öffentliche Erholungsräume und qualitativ hochwertige Wohnüberbauungen vor. Die Genehmigung des Gestaltungsplans durch den Gemeinderat ist für die erste Hälfte 2017 vorgesehen.