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Usters Aussenwachten


Sechs eigenständige Dörfer gruppieren sich in freier Landschaft rund um das Kerngebiet Uster. Sie bilden gleichsam die Vororte der Stadt, oder schöner gesagt: Sie sind die «Aussenwachten», stehen sie doch wie Wachtposten an den radial nach Uster führenden Strassen. Jede dieser Siedlungen hat ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter, obwohl sie allen gleichen Ursprungs sind: Sie sind aus verstreut liegenden alemannischen Gutshöfen entstanden.

Symbolbild Ausenwachten

Zu den ursprünglichen elf Zivilgemeinden gehören zudem die heutigen Quartiere Kirchuster, Niederuster, Nossikon, Oberuster und Gschwader. Während diese im Laufe der Zeit zu einer einzigen grossen Siedlung zusammengewachsen sind, bilden die nachgenannten Aussenwachten einen Kranz von eigenständigen Siedlungen rund um das Kerngebiet von Uster. Auch der Weiler Winikon blieb bisher durch einen schmalen Streifen Grün vor der optischen Eingemeindung bewahrt.

Freudwil
Freudwil ist keiner Bauzone zugeteilt und liegt geschützt von Wäldern an einem sanft abfallenden Moränenhügel inmitten von Obstgärten, nördlich der Autobahn A53. Das langgestreckte, locker bebaute Strassendorf ist noch heute vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Von weit her ist das Uhr-Türmchen auf dem alten Schulhaus sichtbar.
Für die regionale Versorgung hat das Kiesabbaugebiet Freudwil/Uster einen bedeutenden Stellenwert. Wenn die Landparzellen in Hinterberg/Freudwil in das Materialgewinnungsgebiet eingezont werden, können über rund 15 Jahre weitere 500'000 Kubikmeter abgebaut werden, was der Stadt als Eigentümerin zweier Parzellen rund drei Millionen Franken einbringen wird.

Nänikon
Nänikon liegt rund drei Kilometer westlich von Uster und ist mit rund 1800 Einwohnerinnen und Einwohner die bevölkerungsreichste Aussenwacht. Das Türmli-Schulhaus und das Denkmal auf der Bluetmatt sind ihre zwei Wahrzeichen. Heute weiss kaum mehr jemand, wo sich die Grenze zwischen den politischen Gemeinden Greifensee und Uster durch die Häuser durchschlängelt. Der gemeinsame Bahnhof Nänikon-Greifensee, die gemeinsame Postleitzahl, die gemeinsame Oberstufenschulgemeinde und das gemeinsame Vereinsleben sind nur einige Beispiele für die Verflechtung der beiden Gemeinden.

Riedikon
Riedikon (siehe Bild) liegt direkt am Greifensee südlich des Stadtzentrums von Uster. Es ist aussschliesslich der Ortsbildschutzzone zugeteilt. Das im flachen Riedgebiet gelegene Strassendorf hat seine dörflich-ländliche Struktur zum grossen Teil bewahrt. Ein Neubauquartier hat sich mit seinen Dachformen und der Stellung und Grösse der Bauten vorbildlich dem historischen Dorfteil angeglichen. Übrigens wird Riedikon bereits im Jahr 741 urkundlich erwähnt und ist damit die älteste der Siedlungen im Gebiet von Uster.

Sulzbach
Auf der «ruhigen» Seite von Uster, auf halbem Weg vom Stadtzentrum Uster Richtung Gossau (ZH), liegt das Dorf Sulzbach. Es kann in der lebhaften, schönen Landschaft seinen bäuerlichen Ursprung nicht verleugnen. Das Mehrfache der Fläche des alten Dorfkerns ist für Wohnnutzung eingezont.

Wermatswil
Auf der gleichen Anhöhe wie Freudwil, am Strassenübergang von Uster nach Pfäffikon, liegt Wermatswil. Das locker bebaute, haufenförmige Bauerndorf hat sein historisches Ortsbild gut erhalten. Stattliche Bauernhäuser säumen die alte und neue Landstrasse. Hans Jakob Gujer, genannt «Kleinjogg», ist der berühmteste Sohn von Wermatswil. Der «philosophische» Bauer war im 18. Jahrhundert ein bedeutender Pionier der modernen Landwirtschaft.

Werrikon
Werrikon liegt zwischen Uster und Nänikon. Ein grosses Naturschutzgebiet trennt den Ort vom Siedlungsgebiet Uster. Wie zum Ausgleich gehört zum geschützten Dorf eine winzige Industriezone in Richtung Greifensee. Landwirtschafts- und Reservebauzonen umgegeben den gut erhaltenen Weiler.