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Stadthaus: 08b. Das Foyer II


Detail der Rauminstallation von Steiner Lenzlinger
Detail der Rauminstallation «Das Herz» des Künstlerpaars Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger


Beschreibung
Da die einzelnen Fensterflügel nicht fassadenbündig angeordnet sind, sondern einander überlappen, wirkt die ganze Fensterfläche in geschlossenem Zustand reliefartig und bewegt. Die Fenstersimse dienen auch als Sitz- und Ablageflächen und unterstreichen die plastische Wirkung der Fenster, die nicht als in die Fassade gestanzte Löcher in Erscheinung treten. Bruno Giacometti nimmt das Leitmotiv der Bewegung, das die Gestaltung der Haupteingangstüren bestimmt, also an der Rückfassade erneut auf.

Der von Giacometti entworfene, fugenlose Terrazzoboden erfüllt den Anspruch nach einer glatten und schimmernden Bodenfläche, die das eintretende Tageslicht reflektiert und ein sich stetig änderndes Licht- und Schattenspiel in Szene setzt. Die mosaikartigen Steine aus verschiedenfarbigem Tessiner Granit wurden in aufwändiger Arbeit vor Ort in eine Zementdeckschicht eingewalzt und mehrmals geschliffen. In Anspielung auf Andrea Palladio (1508–1580), den grossen Baukünstler der Renaissance, gab Giacometti dem Terrazzoboden, den er später auch im Postgebäude Scuol (1960–64) und im Spital Dielsdorf (1962–67) verwendet hat, die Bezeichnung «alla palladiano».

Roland Frischknecht, lic. phil.
Auftrag_Stadtarchiv_Stadt_Uster

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