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Stadthaus: 02. Städtebauliche Überlegungen von Bruno Giacometti


Luftbild
Luftaufnahme des Stadthauses mit dem gut erkennbaren T-förmigen Gebäudegrundriss,
Aufnahme aus den 1980er Jahren (© Stadtarchiv und Paul-Kläui-Bibliothek Uster)



Beschreibung
Die Grundkonzeption des Projektes geht von der Tatsache und Überzeugung aus, dass ein Gemeindehaus für eine sich so stark entwickelnde Gemeinde wie Uster mehr als die reine Zweckerfüllung eines Verwaltungsgebäudes bedeuten muss. (...) Zu den sachlichen Anforderungen an das Rats- und Verwaltungsgebäude kam deshalb als ebenfalls ins Gewicht fallend der Gesichtspunkt der Repräsentation hinzu. Durch das Zusammenspiel von Baukörpern und Freiflächen wurde versucht, das Gemeindehaus mit seiner Umgebung - Gemeindeplatz und Grünanlagen - als Ganzes leben zu lassen. Auch bei einer zukünftigen privaten Bauentwicklung, die ringsherum - an der Florastrasse, Zürichstrasse, Bahnhofstrasse, Braschlergasse und am Gotthardweg - neuzeitliche und bis sechsstöckige Gebäude entstehen lassen könnte, wird die ganze Gemeindehausanlage durch die besondere kubische Gestaltung und die Einbeziehung von Freiflächen als Kern eines Gemeindezentrums wirken. Insbesondere auch durch die Konzentration der höheren Baumasse im Schwerpunkt der ganzen Anlage ist dem Gemeindehaus der nötige Raum gesichert, um es gegenüber einer künftigen höheren Bebauung längs der umliegenden Strassen abzusetzen, und ihm einen architektonischen Charakter zu verleihen, der es von der üblichen, zweckbetonten Bauweise von Geschäftshäusern unterscheidet.

«Bruno Giacometti: Der Architekt über sein Werk» in: Anzeiger von Uster, Sonderbeilage vom 22. Juni 1962.
Auftrag_Stadtarchiv_Stadt_Uster

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