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Wappen von Uster wird auf heutige Form festgelegt

10. Juni 1917

Das den Freiherren von Uster zugesprochene Familienwappen ersetzt das bisher übliche Gemeindewappen mit den drei Linden, welches sich aber bis heute als Quartierwappen von Kirchuster erhalten hat.

Heraldisch: Gespalten von Silber und Rot mit zwei silbernen Balken.

Die Herkunft des Wappens ist zweifelhaft, nachdem eine Übernahme von den Freiherren von Uster auszuschliessen ist. Es ist auffällig, dass Gerold Edlibach, Autor eines Wappenbuchs (1486), die Herren nicht von «Uster», sondern von «Ustrach» nennt, obwohl diese Namensform für Uster nie gebraucht worden ist. Edlibach hat wohl das Wappen einer fremden, aber ähnlich benannten Familie in sein Wappenwerk übernommen, nämlich das der habsburgischen Ministerialien von Ostrach, die auf der Burg Villnachern im Aargau sassen.

Im 19. Jahrhundert wählte die Gemeinde ein anderes Wappen, das nicht ans Mittelalter und die angeblichen Freiherren erinnerte: drei grüne Linden- oder Apfelbäume. Sie erscheinen erstmals auf einer Schützenfahne von etwa 1835. Dann fanden die drei Bäume, mal spitz, mal rund, mal nebeneinander, mal übereinander in die amtlichen Dokumente Eingang. Mit Beschluss vom 19. Juni 1917 nahm die Gemeinde das alte, den Freiherren zugeschriebene Wappen an.

Quelle: «Geschichte der Gemeinde Uster», von Paul Kläui.


 

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