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| Bootshafen in Niederuster |
Das Ustermer Ufer Das Ustermer Ufer reicht von Riedikon bis Niederuster. Entlang dieses Ufers finden sich ein
Rollstuhlwanderweg sowie das
Seebad Niederuster mit dem
Seerestaurant.
Nutzung Der Möglichkeiten zu Freizeitaktivitäten am Greifensee sind viele. Der Linienverkehr der
Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee ist jedoch der einzige motorisierte Verkehr auf diesem See. Ansonsten sind nur Segel- und Ruderboote erlaubt. Diese teilen sich die Wasseroberfläche mit den Surfern. Die im Sommer angenehmen Badetemperaturen locken viele Wasserratten ins Wasser. Rund um den See lässt sich Wandern, Velo Fahren, auch Skater kommen auf ihre Kosten. Die
Naturstation Silberweide am oberen Greifensee-Ende präsentiert Naturfreunden die ganze Vielfalt von Flora und Fauna.
Zudem wird die Region rund um den Greifensee intensiv landwirtschaftlich genutzt, auch wenn entlang der Seeufer Nutzungseinschränkungen bestehen, um die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern.
Natur Die Flachmoore am Greifensee sind von nationaler Bedeutung. Die Schilfgürtel sind wichtige Lebensräume; sie stabilisieren gleichzeitig die Ufer und verhindern so die Erosion. Rund 400 Pflanzenarten und über 160 Vogelarten werden gezählt. Speziell eingerichtete Plattformen erleichtern die Beobachtung der Natur.
Schutzverordnung Von zentraler Bedeutung für die Erhaltung der vielfältigen Greifenseelandschaft ist die Entflechtung von Nutzungs- und Schutzfunktionen. Die Zielsetzung ist, das Gesamtsystem See mit Menschen, Tieren und Pflanzen möglichst intakt zu erhalten. Rechtliche Grundlage ist die 1994 aktualisierte kantonale Verordnung zum Schutz des Greifensees. Seit 2009 ist der Greifensee zudem ein Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler Bedeutung.
Detaillierte Informationen über die Schutzverordnung finden Sie in den Informationsbroschüren der
Greifensee-Stiftung oder bei der
Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich.
Greifensee-Stiftung Die
Greifensee-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1997 von den sieben Seegemeinden gegründet wurde. Dies sind die Gemeinden
Egg,
Fällanden,
Greifensee,
Maur,
Mönchaltorf,
Schwerzenbach und Uster. Im Stiftungsrat ist jede Gemeinde mit einem Mitglied der Exekutive vertreten. Die Stiftung sorgt für ein harmonisches Nebeneinander von Mensch und Natur, indem sie Biotopflächen schützt und aufwertet, das Verständnis für den Naturschutz fördert sowie Angebote für Erholungssuchende gestaltet. Sie ist Ansprechpartnerin für die Bevölkerung und die Naturschutz- und Freizeitorganisationen. Sie arbeitet eng mit der Fachstelle Naturschutz sowie anderen kantonalen Amtsstellen zusammen. Seit 2005 betreibt die
Greifensee-Stiftung die Naturstation
Silberweide am oberen Greifensee. Die Silberweide bietet Führungen, Kurse und Workshops an, informiert in einer Ausstellung und auf einem Erlebnispfad und hat einen attraktiven Spielbereich. Die
Greifensee-Ranger der Greifensee-Stiftung sind für die Information und Aufsicht am See verantwortlich. Sie geben Auskunft über Sehenswertes und ahnden Verstösse gegen die Schutzverordnung. Die Ranger können zudem für Führungen gebucht werden.