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MEILENSTEIN IN DER USTERMER STADTENTWICKLUNG

Die Ustermer Zentrums- und Stadtentwicklung steht vor wichtigen Monaten. Der Stadtrat hat heute Dienstag zwei Gestaltungspläne verabschiedet, die das Zeughaus-areal und das Areal Am Stadtpark zur Baureife führen. Zum Paket gehört zudem eine Vorlage mit nächsten, konkreten Schritten auf dem Zeughausareal, wo die Stadt ein neues Kulturzentrum plant. Der Gemeinderat wird nach den Sommerferien über die Vorlagen befinden.

Uster legt grossen Wert auf eine sorgfältige Zentrumsentwicklung, die der rasch wachsenden Stadt gerecht wird und das Zentrum stärkt. Nach mehrjähriger Planungsarbeit kommen das Zeughausareal und das Areal Am Stadtpark nun in eine entscheidende Phase. In seiner Sitzung von heute Dienstagmorgen hat der Stadtrat Uster die beiden Privaten Gestaltungspläne Zeughausareal und Am Stadtpark zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Parallel dazu hat er auch die Vorlage genehmigt, welche die nächste Entwicklungsphase auf dem Zeughausareal auslöst. «Für die Entwicklung der Stadt Uster und ihres Zentrums erreichen wir damit einen zentralen Meilenstein», sagt Stadtpräsident Werner Egli. Das Gesamtpaket geht nun an den Gemeinderat, der nach den Sommerferien darüber entscheiden wird. Stimmt er zu, schafft er damit auf den beiden Arealen die behörden- und grundeigentümerverbindliche Basis für die bauliche Entwicklung.

Kulturzentrum nimmt Formen an
Auf einem Teil des Zeughausareals will die Stadt Uster ein Kulturzentrum realisieren, das verschiedenen Institutionen Platz bietet. Unter anderem sind Säle verschiedener Grösse für Vereine und Events vorgesehen. Ergänzend steht die Realisierung von Tagungsräumen zur Diskussion. Auch weitere öffentliche Nutzungen für die wachsende Stadtbevölkerung sind angedacht. Für dieses Vorhaben wird die Stadt die Hälfte des Zeughausareals vom Bund/VBS zu einem Preis von 4,77 Mio. Franken erwerben. Voraussetzung dafür ist ein rechtsgültiger Gestaltungsplan. In einem nächsten Schritt wird eine Arbeitsgruppe die bestehenden Ideen für das Nutzungskonzept des Kulturzentrums und das Raumprogramm weiter vertiefen. Danach wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt.
Die andere Hälfte des Areals wird im Eigentum des Bundes/VBS bleiben. Laut Gestaltungsplan können im Rahmen einer gemischten Nutzung rund 135 Wohnungen erstellt werden. Rund die Hälfte davon soll dem gemeinnützigen Wohnungsbau dienen. Die Realisierung der Überbauung wird der Bund/VBS an Baurechtsnehmer übertragen.

Masterplan für Areal Am Stadtpark
Die Entwicklung der drei Areale Landihalle, Swisscom und Stadthof zwischen Zürichstrasse und Stadtpark ist ein weiteres zentrales Element der Ustermer Stadtentwicklung. Ein Masterplan beschreibt arealübergreifend die baulichen Ideen und Nutzungsansätze für das von der Ustermer Bevölkerung häufig frequentierte Gebiet beim Stadtpark. «Ein wesentliches Ziel ist, den Boden im Sinne des neuen Raumplanungsgesetzes effizient zu nutzen und eine verdichtete Bauweise zu ermöglichen», sagt Bauvorsteher Thomas Kübler. Zur Realisierungsreife kommen wird zuerst das Swisscom-Areal, das der Immobilienentwicklungsgesellschaft Moser Bau Immobilien AG gehört. Was auf diesem Areal entstehen soll, ist im Privaten Gestaltungsplan Am Stadtpark festgehalten. Kernelement sind zwei auf einen gemeinsamen Sockel mit Dienstleistungen, Gastronomie und Detailhandel gestellte Hochhäuser. In diesen sind zusammen rund 68 Wohnungen vorgesehen. Davon werden sich insbesondere die im schlankeren Nordgebäude geplanten Wohnungen für den gemeinnützigen Wohnungsbau eignen. Für die Architektur des Projekts konnte der Grundeigentümer das renommierte Büro EM2N gewinnen. Der Baubeginn ist für 2019 vorgesehen.

Stadtpark wird dank privatem Investor grösser
Im Gegenzug zum Erlass eines Gestaltungsplans hat sich die Moser Bau Immobilien AG zu verschiedenen Leistungen für die Stadt bereit erklärt. Auf rund 1100 Quadratmetern wird sie eine Vergrösserung des Stadtparks realisieren und diese Fläche danach teils im Abtausch und teils kostenlos der Stadt übertragen. Die 13 derzeit im Bereich der Theaterstrasse angesiedelten Parkplätze werden im neu entstehenden Parkgeschoss des Neubaus untergebracht und weiterhin unbeschränkt öffentlich nutzbar sein. «Die Stadt und der private Grundeigentümer haben eine gemeinsame Lösung gefunden, die beiden Partnern dient», sagt Usters Finanzvorsteher, Stadtrat Cla Famos. Die Planungskosten für den Privaten Gestaltungsplan Am Stadtpark sowie für den Masterplan Areale am Stadtpark übernimmt die Moser Bau Immobilien AG. Dies spart der Stadt beträchtliche Kosten.

Mitwirkungsmöglichkeit für interessierte Kreise
Für den Stadtrat ist wichtig, dass die Bevölkerung an der Zukunft des im eigenen Besitz befindlichen Zeughausareals mitwirken kann. «Wir werden Partizipationsmöglichkeiten in den Entwicklungsprozess einbauen und die interessierten Kreise in die weiteren Planungsschritte einbeziehen», sagt Stadtpräsident Werner Egli. Über den Baukredit für das Kulturzentrum werden die Stimmberechtigten befinden können.

Zentrumsplanung
 

Dokument Dokumentation_Zentrumsplanung_20150526.zip (zip, 4368.5 kB)


Datum der Neuigkeit 26. Mai 2015