ZENTRUM USTER IM FOKUS

Städtebauliches Entwicklungskonzept auf Kurs
An der Gemeindeabstimmung vom 27. September 2009 stimmten die Stimmberechtigten dem Entwicklungskonzept «Fünf-Phasen-Plan» zu. In der Folge ermächtigte der Gemeinderat Uster den Stadtrat an der Sitzung vom 4. Oktober 2010, das Kaufrecht über die Hälfte des Zeughausareals auszuüben. Mit Inkrafttreten des Gemeinderatsbeschlusses am 12. November 2010 wurde somit die Phase 1 des Fünf-Phasen-Planes beendet. Nun gilt es die Phase 2, die Testplanung, in Angriff zu nehmen.

Zielsetzung der Testplanung Zentrum Uster
Im Brennpunkt der Phase 2 stehen die Entwicklung des Zentrums von Uster im Allgemeinen und die Gebietsentwicklung des Zeughausareals im Speziellen. Zusätzlich wird das Gebiet des Stadthofsaals samt Stadtpark und Untere Farb eingebunden. Mittels einer Testplanung wird der Frage nach der sinnvollsten, städtebaulich machbaren, finanzierbaren und von der Bevölkerung getragenen Nutzung nachgegangen. Die zu beantwortenden Kernfragen wurden in der Vorlage zur Gemeindeabstimmung klar formuliert und seien hier nochmals wiedergegeben:

Mitwirkung erwünscht
Die vom Stadtrat beschlossene Projektorganisation sieht die Mitwirkung verschiedener Interessengruppen vor. Dazu werden Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kultur, Städtebau und Verwaltung eingeladen. An einem Workshop werden Lösungen gesucht, erste Resultate präsentiert und auch kritisiert. Der Öffentlichkeit werden in der Folge die Resultate anlässlich eines Stadtentwicklungsgespräches vorgestellt. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche der vorgelegten Varianten den Interessengruppen Vorteile bringt. Der abschliessende Entscheid, in welche Richtung sich das Zentrum von Uster insbesondere auch das Zeughausareal entwickeln soll, liegt beim Gemeinderat Uster. Dieser wird nach den Sommerferien 2011 darüber entscheiden.

Planungsteams und Moderator
Der Stadtrat hat in Absprache mit der armasuisse die nachfolgenden beiden Architekturbüros zur Teilnahme an der Testplanung eingeladen:

Als Moderator konnte der ehemalige Direktor des Amtes für Hochbauten der Stadt Zürich, Peter Ess, gewonnen werden.

Datum der Neuigkeit 4. Jan. 2011
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