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KUNSTKISTE ZENTRUMSENTWICKLUNG

Sehr geehrte Anwesende, herzlich willkommen.

Schön, dass Sie unbeirrt des heutigen Tages, es ist Freitag, der 13. des Jahres 2013, hier mitten in Uster zu uns gestossen sind. Trotz Kälte, ich meine mindestens minus 13 Grad zu verspüren.

Vor einiger Zeit hatten einige Personen aus Politik und Wirtschaft einen Traum. Sie träumten von einem attraktiven Ustermer Stadtzentrum. Ein Zentrum, in dem man sich frei bewegen kann, einkaufen, flanieren, geniessen. Ein Zentrum das die Detaillisten in ein Open-Air-Einkaufszentrum verwandelt haben, in das Kundenströme fliessen und das Einkaufen nicht zum Stresserlebnis sondern zum Einkaufserlebnis wird. Ein attraktives Begegnungszentrum und ein vielfältiges Einkaufszentrum - eine Flaniermeile und eine Einkaufsmeile - vom Stadthaus bis ins Zeughaus, vom Bahnhof bis zum Stadtpark.

Und nach 19.00 Uhr soll im Stadtzentrum nicht Ruhe herrschen, tote Gassen, tote Hosen. Nein, auch abends soll es belebt sein, bewohnt von urbanen Menschen, die sich nicht am pulsierenden Leben stossen. Belebt durch Restaurantbesucher und Dorfplatzstimmung.

Und es blieb nicht beim Traum. Einige Personen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung setzten sich zusammen und begannen an der Realisierung des Traumes zu arbeiten. Aus der Wirtschaft zum Beispiel Peter Bühler, der Präsident des Wirtschaftsforums Uster. Aus der Politik die Stadträte Thomas Kübler, Werner Egli und meine Wenigkeit. Aus der Verwaltung der Stadtschreiber Hansjörg Baumberger, der Stadtplaner Walter Ulmann, der Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Christoph Zuppinger und der Wirtschaftsförderer Dieter Günthard. Sie legten über das ganze Gebiet einen so genannten Masterplan. Dieser besteht aus verschiedenen Teilprojekten, die mein Ratskollege Kübler noch beschreiben wird.

Es ist ein ehrgeiziger Plan. Und es braucht einen langen Atem, ihn umzusetzen. Der Zeithorizont erstreckt sich über das Jahr 2030 hinaus. Rückschläge sind zu erwarten, wie bei jedem grossen Projekt. Aber sie dürfen und werden uns nicht entmutigen auf dem langen Weg. Und es braucht starke, motivierte Persönlichkeiten, welche die Idee tragen, verbreiten und damit vorantreiben. Realistische Visionäre sind gefragt, Bedenkenträger haben wir genug. Und was matchentscheidend ist, wir müssen der Politik und vor allem der Bevölkerung erklären, um was es geht, wohin es geht, welche Ziele wir anstreben.

Und genau das wollen wir mit der Ausstellung in der «Kunstkiste» erreichen. Mitten in Uster wollen wir der Bevölkerung an Hand von Plänen, Bildern und Modellen zeigen, in welche Richtung sich das Stadtzentrum entwickeln soll. Wir wollen der Bevölkerung zeigen, welcher Vision wir nachhängen und zu welchen realistischen Auswirkungen das bereits geführt hat. Nicht Hirngespinste, planerische Gedankenspiele, toter Buchstabe. Nein, klare Vorstellungen, die sich in konkreten Projekten ausdrücken.

Die Ausstellung in dieser Kunstkiste ist eine Trilogie. Sie zeigt in Teil 1 das Testplanungsverfahren, aus dem sich die fünf Interventionsgebiete herauskristallisierten. In Teil 2 liegt der Fokus auf der Entwicklung des Zeughausareals und in Teil 3 auf den einzelnen Entwicklungsgebieten wie zum Beispiel «am Stadtpark», «Kern Süd» oder «Gerichtsplatz».

Ich hoffe, dass möglichst viele Einwohnende einen Blick auf die Ausstellung werfen, erkennen, was in unserer schönen Stadt Uster ab geht und vom «feu sacré» angesengt werden, so dass sie alsdann ebenfalls hinter den ehrgeizigen Plänen stehen können.

Datum der Neuigkeit 13. Dez. 2013