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Stadtraum Uster 2035: Beirat diskutiert notwendige Planungsfelder

Im Rahmen des Projekts «Stadtraum Uster 2035» zur Überarbeitung der Ortsplanung von Uster haben die beigezogenen Fachplaner eine umfassende Raumanalyse vorgenommen. Anfang Dezember 2017 haben sich der Steuerungsausschuss und Vertreterinnen und Ver-treter des Gemeinderates zu einem ersten Workshop getroffen, um die Resultate dieser Analyse zu besprechen und ihre Positionen zu verschiedenen Themen einzubringen.

Im Projekt «Stadtraum Uster 2035» haben die beigezogenen Fachplaner eine umfassende Raumanalyse erstellt. Ermittelt wurden Stärken und Schwächen der Stadt Uster in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Mobilität, Zentrum sowie Freiraum in und um die Siedlungsräume. Aus dieser Analysephase konkretisierten sich erste Handlungsfelder und Stossrichtungen für die weiteren Planungen. Im kleinen Echoraum, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Parlaments von Uster zusammensetzt, wurde das Ergebnis der Analyse von Anfang Dezember in Form eines Workshops diskutiert.

Die Teilnehmenden des Echoraums äusserten sich angeregt und konstruktiv zu den planerischen Zwischenergebnissen. Es zeigte sich, dass der Bedarf einer umsichtigen Stadtplanung erkannt wurde. Insbesondere im Themenbereich Freiraumentwicklung waren sich die Teilnehmenden bezüglich der notwendigen planerischen Massnahmen einig. So beispielsweise bei der Entflechtung der Verkehrs-geschwindigkeiten auf den Wegen am Seeufer, bei der Ausdehnung des Stadtgebietes, in dem Wohnen und Arbeiten zugelassen sein soll oder bei der Entwicklung der Schulareale als öffentliche Freiräume für die Quartiernutzung. In anderen Themenbereichen, beispielsweise beim Verkehr, zeigte sich wenig überraschend, dass eine weitere Klärung der Stossrichtungen nötig wird. Im Weiteren zeigte die Diskussion, dass die Zentrumsentwicklung ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist. Nebst der Erschliessung sind die Ausdehnung und die Nutzungen des Zentrums wichtige Themen.

Nächster Schritt: Erarbeitung von themenspezifischen Strategien und Lösungsansätzen

Die Erkenntnisse des Workshops werden nun in den weiteren Planungsprozess des Projekts «Stadtraum Uster 2035» integriert. Dabei wird das Projekt nun konkreter. Es gilt, zu den in der Analyse erkannten Fragestellungen themenspezifische Strategien und Lösungsansätze zu erarbeiten und diese zu diskutieren. Im Januar trifft sich der Echoraum mit Vertretern und Vertreterinnen des Gemeinderates erneut zur vertieften Auseinandersetzung mit ausgewählten Planungsthemen.

Die Zwischenergebnisse der Fachplaner wurde auch mit Vertretern der Ämter für Verkehr und Raumentwicklung des Kantons Zürich besprochen. Die Ergebnisse aus dieser Besprechung fliessen ebenfalls in die weiteren Planungen mit ein.

Stadt Uster revidiert ihre Ortsplanung

Im Rahmen des Projektes «Stadtraum Uster 2035» revidiert die Stadt Uster ihre Ortsplanung. Damit wird die bauliche Entwicklung von Uster für die nächsten rund 20 Jahre festgelegt. In einer ersten Phase wird ein Stadtentwicklungskonzept erarbeitet. Darauf aufbauend wird bis in rund sechs Jahren die kommunale Richtplanung und die Nutzungsplanung überarbeitet. Jede der drei Phasen dauert voraussichtlich zwei bis drei Jahre. Vor den Sommerferien 2017 haben die beigezogenen Planungsbüros aus den Bereichen Städtebau, sozialwissenschaftliche Planung, Verkehr und Freiraumgestaltung mit der Arbeit begonnen.

Ein wichtiges Ziel der Ortsplanungsrevision von Uster ist deren breite Abstützung auf die Bevölkerung. Dazu wurden unter anderem zwei Echoräume eingerichtet, in welchen die Bevölkerung, wie auch Interessensorganisationen ihre Bedürfnisse einbringen können. Ein Echoraum setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Parlaments zusammen, im anderen nehmen Vertretende von Vereinen, Verbänden und Organisationen der Bereiche Bildung, Gesundheit, Sport, Städtebau, Naturschutz und Kultur Einsitz.

Auf dem Webportal der Stadt Uster wurde ein Dossier mit ausführlichen Informationen zum Projekt «Stadtraum Uster 2035» eingerichtet.

Datum der Neuigkeit 18. Dez. 2017