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Neujahrsansprache von Stadtpräsident Werner Egli

Rede am Neujahrsempfang 2018, Dienstag, 2. Januar 2018, Stadthofsaal

Liebe Ustermerinnen, liebe Ustermer,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Jugendliche und Kinder 

Herzlich willkommen zum traditionellen Neujahrsempfang unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass wir einander heute, am zweiten Tag des neuen Jahres, hier im Stadthofsaal begegnen.

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes neues Jahr. Ich wünsche Ihnen für 2018 gute Gesundheit, viel Freude, Frieden und eine grosse Portion Fröhlichkeit.

In Uster wohnen per 31.12.2017 rund 35 000 Menschen. Die Stadt Uster wird grösser. In den letzten Jahren wuchs die Bevölkerung um jeweils rund 350 Personen pro Jahr an. Wir wachsen also etwa ein Prozent pro Jahr. Uster ist die drittgrösste Stadt des Kantons Zürich und die Nummer 18 der Schweiz. Uster nimmt als Bezirkshauptort nicht nur die eigenen Interessen und Aufgaben wahr, sondern übernimmt auch verschiedene Zentrumsfunktionen, die kleinere Gemeinden nicht haben. Dabei können wir nicht nur Lorbeeren ernten, das ist auch mit Aufwand und Kosten verbunden. Uster, das viele noch «öises Dorf» nennen, wird erwachsen, es wird klar städtischer.

Der Kanton – also die Regierung in Zürich, gab uns jetzt wichtige Hausaufgaben, damit sich die Stadt weiterentwickeln und für die Zukunft rüsten kann. Im Stadtrat beschlossen wir deshalb vor einigen Monaten das Projekt «Uster 2035», das wir 2017 auch lancierten.

Ich begrüsse hier im Saal Gemeinderatspräsident Balthasar Thalmann, Vertreterinnen und Vertreter des Parlaments und anderer Behörden und meine Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats. Vom Stadtrat sind heute unter uns:
- Esther Rickenbacher, Abteilungsvorsteherin Gesundheit und Sport
  • Barbara Thalmann, Abteilungsvorsteherin Soziales
  • Cla Famos, der Finanzvorstand unserer Stadt
  • Thomas Kübler, Abteilungsvorsteher Bau und Vizepräsident
  • Jean-François Rossier, Abteilungsvorsteher Sicherheit
  • Daniel Stein, unseren neuen Stadtschreiber, der seit gut sechs Monaten im Amt ist.

Für Stadträtin Esther Rickenbacher, Bauvorstand Thomas Kübler und für mich ist es heute das letzte Mal, dass wir ganz «offiziell» mit Ihnen zum Neujahr anstossen dürfen. Das nächste Jahr sitzen wir drei dann bei Ihnen im Publikum und freuen uns über eine kurzweilige Rede des neuen Stadtpräsidenten oder der neuen Stadtpräsidentin, auf schöne Musik und natürlich auf ein prächtiges Apérobuffet.

Der Stadtrat trifft sich bekanntlich jeweils dienstags zu einer Sitzung, an der er allwöchentlich seine Geschäfte behandelt. Bei 40 Sitzungen waren das 2017 fast 900 Traktanden. Dabei handelte es sich um teils kleinere, aber auch um einige grosse Herausforderungen, die uns beschäftigten: «Es paar rächti Möcke», könnte man sagen. Einige davon meisterten wir im Nu, andere liessen uns etwas schwitzen. Aber sie brachten uns sowieso vorwärts. Von einigen dieser Ereignisse oder Erlebnisse berichte ich ihnen gerne etwas ausführlicher.

Sie, geschätzte Damen und Herren, liebe Gäste, sind heute aber sicher hier, damit wir bei beschwingten Klängen und schönem Gesang das neue Jahr einläuten können. «As long as I can sing» – das sagen oder singen Heiri Müller und Mathias Baumann bald zu uns. Wer kennt Heinrich Müller nicht – unseren langjährigen Tagesschau-Moderator des Schweizer Fernsehens.

Vor drei Jahren durfte ich erstmals als Stadtpräsident am Neujahrsempfang zu ihnen sprechen. Damals nahm ich Primarschüler aus Nänikon als Begleitung und Verstärkung mit. Vor zwei Jahren waren Lehrlinge aus verschiedenen Branchen dabei. Einige erinnern sich sicher noch an den jungen Zimmermann – er brachte uns alle zum Schmunzeln. Letztes Jahr waren ältere Menschen bei mir auf der Bühne. Sie erinnern sich sicher auch an die «Senioriker» und ihre tolle Musik. Dieses Jahr begleiten mich wiederum wichtige Menschen auf dieser Bühne und machen meine Rede ein wenig abwechslungsreichen: Es sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Uster.

In den letzten zwölf Monaten passierte in Uster einiges. Wir konnten nach über zehn Jahren – seit Beginn der ersten Verhandlungen – endlich, endlich die Hälfte des Zeughaus-Areals kaufen. Seit Mitte 2017 sind wir als Stadt also stolze Eigentümerin von fast 14 000 Quadratmetern Areal. Wir stehen jetzt in den Startlöchern, nein wir sind bereits am Laufen bezüglich der Entwicklung des grossen Grundstücks. Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wochen vom Parlament den Auftrag für die Zwischennutzung für den Architekturwettbewerb bekommen. Es soll ein Kultur- und Begegnungszentrum für die gesamte Bevölkerung werden.

Ich erwähnte es bereits – mit dem Projekt «Stadtraum 2035» will der Stadtrat die Zukunft Usters für die nächsten 20 Jahre gestalten. Die Bevölkerung ist dabei bereits miteinbezogen worden und wird auch in Zukunft ihre Meinung miteinbringen können. Im letzten April ist eine breit angelegte Bevölkerungsbefragung vollzogen worden. Und seit August ist die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts im Gang. Danach folgt die kommunale Richt- und Nutzungsplanung.

Es zeigte sich bei der grossangelegten Umfrage, dass die Stadtbevölkerung die Naturnähe mit See, die dörflichen Qualitäten mit städtischem Charakter, die gute Lage inklusive der Nähe zu Zürich sowie die attraktiven Grünräume i den Siedlungen schätzt. Auswärtige assoziieren mit Uster vor allem den See sowie die guten Verkehrsanschlüsse.

Ein paar Worte zum Spital Uster: Es ist doch für alle von uns sowie für rund 150 000 Menschen im Zweckverbandsgebiet gut zu wissen, dass wir rund um die Uhr in dem grossen Haus gut und kompetent betreut werden. Das Spital Uster ist mit rund 1 300 Mitarbeitenden der grösste Arbeitgeber in unserer Stadt. Das Spital behandelte 2017 erneut rund 11 000 Patientinnen und Patienten stationär. Im spitalambulanten Bereich war die Zahl fast fünfmal so gross. Das Spital setzt pro Jahr rund 150 Millionen Franken um. Zwei Drittel oder 100 Millionen Franken werden für Personal- und insbesondere Lohnkosten eingesetzt. Auch unsere Stadt profitiert von diesem Geldfluss. Nicht zuletzt auch bei den Steuererträgen. Das Spital bezieht jedes Jahr Güter im Wert von etwa 35 Millionen Franken und stellt damit einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für unsere Region dar.

Wir Ustermer und die umliegenden Gemeinden haben unserem Spital im November 2016 unser Vertrauen ausgesprochen und einem dringend notwendigen Um- und Erweiterungsbau mit einem 83-prozentigen JA-Anteil zugestimmt. Man sollte meinen, ein deutliches Verdikt und auch ein klares Bekenntnis der Stimmberechtigten zum geplanten Entwicklungsprojekt. Heute – mehr als ein Jahr später – wartet das Spital immer noch auf verschiedene Entscheidungen zu Rekursen. Das Spital ist baumässig blockiert, gewinnt zwar Verfahren um Verfahren, aber nur mit entsprechend hohem Einsatz personeller und vor allem finanzieller Ressourcen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren – es ist für mich befremdend, wenn individuelle Interessen einer Handvoll Einzelner über das Gemeinwohl gestellt wird. Das Kader und die Mitarbeiter des Spitals leiden stark darunter. Sie sind in ihrem Alltag – in ihrer Arbeit beengt und das kann auch Auswirkungen auf das Wohl der Patienten haben.

Ich rufe deshalb heute diejenigen Leute auf, die die fünfte Landessprache in unserer Schweiz so perfekt beherrschen, nämlich die EINSPRACHE – und dies nicht nur im Zusammenhang mit dem Spital –, sich darauf zu besinnen, ob ihre Rekurse, ihre Opposition, ihr Protest wirklich der Allgemeinheit dienen. Wenn ich die stattliche Zahl Rekurse anschaue, die uns in den letzten zwei Jahren beschäftigen und Unmengen an Zeit und Geld – sprich Steuergeld – kosten, dann bin ich überzeugt, dass es bei den meisten Rekurrenten nur um ein rein persönliches Interesse oder um eine spezielle Geltungssucht geht. Selbstverständlich will ich damit die demokratischen Mittel und Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, nicht in Frage stellen. Wie man sie aber einsetzt – das schon.

Ich stelle aber in unseren Nachbarländern und über dem grossen Teich fest, dass das Volk nicht nur ein wenig genug hat von den bestehenden Systemen und darum für einen Wechsel stimmt. Etablierte Parteien verlieren, Newcomer und Querdenker gewinnen. Egal ob links oder rechts. Trump, AFD, Kurz, Strache oder Macron sind «en marche». Zeichnet sich in den nächsten Jahren auch bei uns ein Wechsel vom politischen System ab? Wird etwa die alte Parteiordnung abgelöst? Gewinnt nur hier der Protest? Ist das etwa der neue Erfolgsfaktor in der Politik? Ich glaube es nicht. Aber es soll, es muss ein deutliches Zeichen sein, dass die sogenannt altbewährten Parteien sich wieder sputen müssen und sich deutlich mehr Mühe geben müssen. Hören, was die Basis – also die Bevölkerung – beschäftigt, was benötigt wird – aber eben auch, was nicht nötig ist. Bundesbern (das für mich teilweise zu einer elitären «Cüpli-Truppe» geworden ist) und auch der Kanton und seine Amtsstellen gockeln manchmal herum und nehmen da und dort Allüren eines eigentlichen Königswesens an. Aber man bedenke: «Eine Krone ist lediglich ein Hut, in den es auch hineinregnen kann». Das sollten sich die hohen Damen und Herren in Zürich und Bern wieder einmal vor Augen führen.

Das Hallenbad Uster ist vor einem guten Jahr wieder eröffnet worden. Es strahlt in neuem Glanz, ist deutlich grösser als vorher und zieht sehr viel Publikum an, also Schwimmerinnen und Schwimmer. Im vergangenen ersten Geschäftsjahr nach dem Um- und Erweiterungsbau waren fast 220 000 Personen zu Besuch im grössten Hallenbad der Schweiz.

Um das Stadtzentrum zu beleben, gründeten Ustermer Gewerbetreibende zusammen mit der Stadt einen Verein: den Verein Herzkern. Der Gemeinderat genehmigte die Gründung im letzten Februar und sprach auch einen Kredit. Dieser ist nur so hoch wie der jeweilige Beitrag des Gewerbes. Eine Geschäftsführerin ist bereits eingesetzt, und es sind erste Aktivitäten erfolgt. Die baulichen Voraussetzungen und die Aussenraum-Nutzung nehmen langsam Form an. Ein herzliches Dankeschön ans Projekt Kern Süd, bei der Umgebungsgestaltung sicher auch den Kern Nord inspirieren wird. Darüber hinaus ein Dankesgruss ans Illuster respektive an die Siska-Holding-Familie Heuberger. 40 Millionen Franken sind investiert worden. Mir gefällt das neue Kleid sehr, und ich bin sicher, dass auch im Uschter 77 bald so aussehen wird.

Im Oktober 2017 setzte die Baudirektion Zürich die überarbeitete Schutzverordnung für das Gebiet Werriker-/Glattenriet und Brandschänki in Uster fest. Gegen die Festsetzung sind beim Baurekursgericht zwei Rekurse eingegangen. Damit das Strassenprojekt Uster West realisiert werden kann, muss die Schutzverordnung aber definitiv festgesetzt werden können. Somit verzögert sich die Realisierung der Strasse weiter auf unbestimmte Zeit.

Man sagt mir nach, dass ich ungeduldig sei. Das stimmt. In der Politik muss man ein wenig positiv ungeduldig sein. Wenn ich ihnen beispielsweise den gesamten Ablauf der Planung des neuen Seerestaurants aufzeigen würde, dann werden sie sicher verstehen, dass ich manchmal ins Geländer am Schiffsteg in Niederuster hätte beissen können. Seit Jahren sind wir daran, für die Bevölkerung ein neues und zweckmässiges Seerestaurant zu realisieren. Dann kam endlich vor etwa einem guten Jahr der Moment einer Wettbewerbs-Ausschreibung, also die Suche nach geeigneten Planerteams. Nachdem eine qualifizierte Fach- und Sachjury aus der grossen Anzahl von beinahe 90 Bewerbungen 8 Planungsteams für die Ausarbeitung eines Projektvorschlags ausgewählt hatte, rekurrierte ein nicht berücksichtigtes Planungsteam dagegen. Dies verzögerte die ganze Entwicklung wieder um mehr als ein halbes Jahr. Das Verwaltungsgericht erteilte dem Rekurs dann eine Abfuhr, und deshalb konnte die erwähnte Jury – mit der erwähnten Verzögerung – erst im letzten Monat, im Dezember 2017, den Wettbewerbsgewinner erküren. Das Siegerprojekt wird ihnen bald präsentiert werden. Bezüglich Fertigstellung und Bezug des neuen Restaurants gebe ich aber keine Prognose mehr ab. Ich lag schon zweimal mit meinen Terminfestsetzungen zünftig falsch. Ich bin aber guter Hoffnung und ab jetzt auch brav geduldig, damit ich noch vor meiner ersten AHV-Zahlung in Niederuster am See im neuen Haus etwas trinken gehen kann.

Politik in Uster ist nicht immer einfach, vor allem in letzter Zeit. Oft geht es nicht um die Sache, sondern es wird wie man im Sport schön sagt, auf den Mann (in der Politik auch auf die Frau) gespielt. Das kostet Kraft und schränkt die Freude spürbar ein. Am 15. April – also bald –, finden in Uster und in allen anderen Gemeinden im Kanton die Erneuerungswahlen in die verschiedensten Behördenämter statt. In Uster wird unter anderem ein neues Parlament gewählt, und auch die Exekutive, also der Stadtrat, ist neu zu bestellen. Sie als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bestimmen, welche Kräfte und damit welche Personen die Geschicke dieser Stadt in den nächsten vier Jahren steuern sollen. Die Frauen und Männer, die die Bürde, bisweilen sogar gepaart mit ein wenig Würde, übernehmen und sich wahlmässig für ein Amt aufstellen lassen, verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Politik findet ja oft auch abends statt, und so geben Politiker(inne)n ihre Freizeit für die Stadt Uster. Auch all denjenigen vielen Hunderte oder gar Tausend Freiwilligen und sonstigen Trägern einer Aufgabe in Organisationen und Vereinen ist ein grosser Dank auszusprechen. Ohne diesen enormen Einsatz für das Allgemeinwohl würde unsere Zivilgesellschaft nicht so gut funktionieren. Uster hat fast 300 Vereine, und nur damit ist eine breite Vernetzung sichergestellt.

Ich muntere Sie ganz deutlich auf, dass Sie an den nächsten Wahlen mit ihrer Stimme teilnehmen. Wählen sie diejenigen Leute in ein Amt, die gut sehen und hören können und somit auch die Bedürfnisse und die Stimme der Bevölkerung sehen und hören. Blender, «Plauderis» und Selbstdarsteller gehören nicht oder nicht mehr in die Ustermer Politik.

Wir erlebten kürzlich einen wunderbaren Ustermer Märt 2017, das Ustertagkomitee durfte am Ustertag im November erstmals eine Künstlerin als Hauptrednerin auf der Kanzel der reformierten Kirche begrüssen. Uster On Ice präsentiert sich bis Ende Januar für sie alle im Stadtparkareal. Hunderte Kinder und Erwachsene haben es bereits genossen, dort Schlittschuh zu laufen. Jeannine Gmelin brachte mit starken Ruderschlägen Gold nach Uster, schrieb Schweizer Sportgeschichte, und trug den Ruderclub und Uster in die weite Welt hinaus. Wir haben sehr starke Judokas und hervorragende Schwimmerinnen und Tadesse Abraham erzielte an der Olympiade in Rio mit gutem Schuhwerk und schnellen Beinen beim Marathon ein herrliches Resultat. Im Central Kulturhaus sind wieder ausverkaufte Vorstellungen zu verzeichnen, und die japanische Schule feierte im letzten Herbst ihr 30-jähriges Bestehen. Und Inklusion ist ein wichtiges Thema in unserer Stadt.

Wir haben auch an der Dammstrasse, wo unsere Feuerwehr, der Werkhof sowie auch Energie Uster AG zuhause sind, den Schauplatz von den Büros auf die Baustelle verlegt. So auch bei der Kantonsschule, die in einem guten Jahr fertiggestellt werden können sollte, also Mitte 2019. Der Bildungsstandort Uster zeigt klare Konturen, und einige tausend Schülerinnen, Lehrlinge und Erwachsene profitieren von breiten und ausgezeichneten Angeboten im Bildungswesen.

Wir haben in unserer Verwaltung über 50 verschiedene Berufsgattungen. Einige sind fast immer im Einsatz. Diesen vielen Frauen und Männern, die Tag und Nacht – also schichtarbeitsmässig am Arbeiten sind, die am Wochenende oder über die Feiertage auf Pikett stehen müssen, möchte ich mitunter den heutigen Anlass und vor allem unseren Dank widmen. Viele sind nämlich auch jetzt an der Arbeit. Es sind aber nicht nur Leute aus der Verwaltung an der Arbeit. Wir haben, ich erwähnte es, eine ausgezeichnete Gesundheitsversorgung, die 24 Stunden am Tag in Betrieb ist, und wir haben im Dienstleistungs- und Verkaufsgewerbe Menschen, die fast so lange hinter der Theke oder an der Kasse stehen, bis die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen oder der Osterhase «z’gumpe chund».

An dieser Stelle ein grosser Applaus für alle Ärzte, Sanitäter, allen Pflegfachleuten, den Polizisten, der Feuerwehr, der Seelsorge, den Mitarbeitenden im Verkauf – von der Gastronomie bis zum Billettschalter. Herzlichen Dank all jenen, die dann arbeiten und vielfach für uns arbeiten, wenn wir bereits Feierabend haben dürfen oder ein Fest feiern.

Ich freue mich besonders, dass uns vor der angekündigten Musikvorstellung fünf Mitarbeitende der Stadtverwaltung ihre persönlichen Wünsche zum neuen Jahr präsentieren. Sie kommen aus ganz verschiedenen Sparten der Stadtverwaltung. aus der Spitex, dem Strasseninspektorat, der Primarschule, der Verwaltungspolizei und der  Stadtbibliothek.

Ich komme zum Schluss: Stellvertretend für alle, die etwas tun und nicht nur sagen, «man sollte etwas machen tun», danke ich jetzt mit einem kräftigen Applaus:
  • der Crew des Stadthofsaals und dem Quartierverein Kirchuster für das heutige Einrichten dieser Räumlichkeiten;
  • der Küche und den zahlreichen Helferinnen und Helfern für den späteren Apéro;
  • Daniella Maag fürs Organisieren dieses Neujahrsanlasses.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Jugendliche – es ist schön, mit Ihnen ins neue Jahr zu starten. Ich danke Ihnen, wenn Sie dem bisherigen Stadtrat und dann ab Mitte Jahr der neuen Crew ihr Vertrauen schenken.

Für mich, für eine liebe Kollegin und einen feinen Kollegen aus dem Stadtrat beginnt bald ein anderes – ein politisch sicher ruhigeres – Leben. Es schrieb mir zwar jemand: «Alt sein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was <anfangen> heisst.» Ich gehe davon aus, er habe damit für uns drei, zumindest für mich – die Politik nicht mehr mit in Betracht gezogen!

Begrüssen Sie mit mir ganz herzlich und mit einem grossen Applaus Heiri Müller und Mathias Baumann zum heutigen Neujahrskonzert.

Vielen Dank!

Datum der Neuigkeit 4. Jan. 2018